Atomkraft muss Geschichte werden

Sauber, sicher und kostengünstig – so wird sie seit Jahrzehnten angepriesen und war und ist es doch nicht: die Atomkraft. Der BUND setzt sich seit seiner Gründung für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen in Deutschland und weltweit ein. Uranabbau, Atommüllendlagerung sowie der "Normalbetrieb" sind lebensbedrohlich für Umwelt und Mensch – und unnötig für die Energieversorgung der Welt. Die Kosten werden von der Allgemeinheit getragen, die Gewinne fließen in die Taschen weniger.

Die Bundesregierung hat den Atomausstieg bis Ende 2022 beschlossen, das heißt aber noch lange nicht, dass es so kommt. Atomlobby und die großen Energieversorger sticheln immer wieder gegen die Energiewende. Ob bei den Themen Versorgungssicherheit, Netzausbau oder vermeintlich explodierenden Kosten: Sie versuchen, die Menschen zu verunsichern und den Ausstieg aus der Atomkraft zu verzögern. 

Online-Aktion: Atomkraft muss Geschichte werden!

Atomkraft muss Geschichte werden! Foto: Andreas Schoeps

Auch heute, im Hier und Jetzt, ist Atomkraft hochgefährlich. Auch von den acht deutschen Atomkraftwerken können zerstörerische Folgen für Mensch und Umwelt ausgehen. Fordern Sie Umweltministerin Hendricks auf: Atomkraft muss Geschichte werden!

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Studie zu Atomstrom 2016: sauber, sicher, alles im Griff?

AKW Brokdorf; Foto: CC BY SA, Alois Staudacher / wikicommons

Von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland gehen nach wie vor enorme Risiken aus. Dies belegt eine Studie des BUND, die mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen konnte.

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Veranstaltungen zu den Jahrestagen von Fukushima und Tschernobyl

Anti-Atom-Demonstration; Foto: BUND

2016 jähren sich die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zum 30. bzw. 5. Mal. Das nehmen wir zum Anlass, um uns zu erinnern, zu gedenken und auf die stets gegenwärtigen Gefahren und Risiken von Atomkraft aufmerksam zu machen. Seien auch Sie dabei! Und nutzen Sie unsere Übersicht zu geplanten Gedenkveranstaltungen, die laufend aktualisiert wird. Mehr...

Die Atommüll-Kommission sucht Kriterien für ein Lager

Klaus Brunsmeier in der Atommüll-Kommission

Die Suche nach einem Lager für den Strahlenabfall steckt in Deutschland in einer Sackgasse. Die Atommüll-Kommission des Bundestags muss nun ein geeignetes Suchverfahren unter Ausschluss des Standorts Gorleben entwickeln und aus einem politischen Konsens einen gesellschaftlichen Konsens machen. Der BUND ist mit Klaus Brunsmeier in der Kommission vertreten. Mehr...



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