Atomkraft muss Geschichte werden

Sauber, sicher und kostengünstig – so wird sie seit Jahrzehnten angepriesen und war und ist es doch nicht: die Atomkraft. Der BUND setzt sich seit seiner Gründung für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen in Deutschland und weltweit ein. Uranabbau, Atommüllendlagerung sowie der "Normalbetrieb" sind lebensbedrohlich für Umwelt und Mensch – und unnötig für die Energieversorgung der Welt. Die Kosten werden von der Allgemeinheit getragen, die Gewinne fließen in die Taschen weniger.

Die Bundesregierung hat den Atomausstieg bis Ende 2022 beschlossen, das heißt aber noch lange nicht, dass es so kommt. Atomlobby und die großen Energieversorger sticheln immer wieder gegen die Energiewende. Ob bei den Themen Versorgungssicherheit, Netzausbau oder vermeintlich explodierenden Kosten: Sie versuchen, die Menschen zu verunsichern und den Ausstieg aus der Atomkraft zu verzögern. 

Bilanz der Atommüll-Kommission: BUND veröffentlicht Sondervotum

www.atommuell-lager-suche.de

Der BUND hat als einziges stimmberechtigtes Mitglied den Abschlussbericht der Atommüll-Kommission abgelehnt und ein Sondervotum dazu veröffentlicht. Um die wichtigsten Kritikpunkte deutlich zu machen, richtete der BUND zudem eine Website mit Grafiken zum vorgeschlagenen Standortauswahlverfahren ein.

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Studie zu Atomstrom 2016: sauber, sicher, alles im Griff?

AKW Brokdorf; Foto: CC BY SA, Alois Staudacher / wikicommons

Von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland gehen nach wie vor enorme Risiken aus. Dies belegt eine Studie des BUND, die mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen konnte.

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BUND-Forderungen zur Suche eines Atommüll-Lagers

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