Überall in der Republik sind BUND-Gruppen im Amphibienschutz tätig. So manche BUND-Gruppe wurde eigens gegründet, um zu verhindern, dass Tausende von Lurchen auf den Straßen ihrer Region überfahren werden. Ehrenamtliche registrieren aufmerksam, wo Molche, Frösche und Kröten bei ihrer Wanderung auf Hindernisse stoßen und vermehrt zu Tode kommen – um diese Gefahrenstellen dann gezielt zu entschärfen. Im Frühling betreuen sie Amphibienwanderwege an Straßen.
Es werden Krötenzäune errichtet, an denen Eimer in den Boden eingelassen werden. Etwa eine Stunde nach Einbruch der Dunkelheit sammeln sie Kröten, Frösche und Molche an den Fangzäunen und aus den Eimern auf und tragen sie über die Straße in Richtung Laichgewässer. Wenige Wochen später beginnt die Rückwanderung und wieder ist der Einsatz an den Fangzäunen notwendig, dieses Mal in der anderen Richtung.