Feinsinnige Schmetterlinge

Schmetterlinge sind mit erstaunlichen und sehr leistungsstarken Sinnesorganen ausgerüstet:

Die Fühler sind mit unserer Nase vergleichbar. Falter können zwar weniger verschiedene Stoffe wahrnehmen, diese riechen sie aber viel besser. Mit ihren überaus empfindlichen Geruchsorganen nehmen Schmetterlinge noch einzelne Moleküle eines Geruchsstoffes wahr. Ihre feine "Nase" hilft ihnen bei der Suche nach nektarreichen Blüten.

Zur Paarung locken Bläulingsweibchen die Männchen mit Duftstoffen an. Foto: W.Schön/BUND

Für die Eiablage müssen die Weibchen eine Futterpflanze wählen, die den Raupen später ausreichend Nahrung bietet. Auch das geschieht über den Geruchssinn. Zudem müssen sich Weibchen und Männchen zur Fortpflanzung über weite Entfernungen "riechen" können. Bei zahlreichen Schmetterlingsarten locken die weiblichen Falter die männlichen mit besonderen Duftstoffen an. Erzeugt werden diese "Pheromone" von Duftschuppen am Körper der Weibchen. Die Männchen mancher Arten können die Weibchen auf eine Entfernung von mehreren Kilometern orten.

Schmetterlingsaugen bestehen aus mehreren tausend Einzelaugen.

Die Augen bestehen aus mehreren tausend Einzelaugen. Trotzdem sehen sie nur auf drei bis fünf Meter einigermaßen scharf. Dafür können sie auch ultraviolette Farben sehen – Farben, die das menschliche Auge nicht erkennen kann.

An den Beinen besitzen viele Schmetterlinge Geschmackszellen wie wir auf der Zunge. Sie helfen ihnen, für sich und ihre Raupen die richtigen Futterpflanzen zu finden.



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Broschüre "Schmetterlinge schützen"

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