Schmetterlinge sind bis auf die Antarktis auf allen Kontinenten verbreitetet. Weltweit gibt es mehr als 180.000 Arten – in Deutschland leben etwa 3.700. Die meisten davon sind Nachtfalter, nur etwa 190 Arten gehören zu den Tagfaltern. Gemeinsames Merkmal der Tagfalter sind ihre leicht keulenförmig verdickten Fühlerspitzen. Alle zugehörigen Familien weisen dieses Merkmal auf: die Dickkopffalter, Ritterfalter, Weißlinge, Bläulinge, Würfelfalter und Edelfalter. Die Fühler der Nachtfalter sind dagegen häufig gefiedert.
Vom Ei über die Larve zur Puppe bis hin zur sogennanten Imago durchlaufen Schmetterlinge eine vollständige Metamorphose. Schmetterlinge sind überdies mit besonders leistungsstarken Sinnesorganen ausgestattet. Für die kalte Jahreszeit haben die Schmetterlinge verschiedene Überwinterungsstrategien entwickelt. Sie überwintern als Ei, Puppe oder Raupe – oder wandern gleich in den wärmeren Süden aus.