Der Schachbrettfalter – Melanargia galathea

Schachbrettfalter; Foto: W. Schön/BUND
Schachbrettfalter

Charakteristisch für den Schachbrettfalter ist seine schwarz-weiße Musterung. Dieser Vertreter der Augenfalter bewohnt sowohl Waldwiesen, Wald- und Wegränder als auch Böschungen. Man findet ihn aber auch in anderen blumenreichen und wenig gedüngten Gebieten in ganz Deutschland.

Für die Eiablage benötigt das Weibchen ältere Gräser. Daher sind nur ungemähte Wiesen für die Eiablage geeignet.
Da der ausgewachsene Schachbrettfalter sich vor allem von Nektarpflanzen ernährt, wird er wesentlich stärker durch Mahd beeinträchtigt als die Raupe – ihm wird dadurch die Nahrungsgrundlage entzogen.
Die Raupen hingegen sind gerade in späteren Entwicklungsstadien nachtaktiv und somit weniger von der Mahd betroffen. Sie ernähren sich vor allem von Süßgräsern, zum Beispiel von der Aufrechten Trespe.

Der Schachbrettfalter ist (noch) nicht in seinem Bestand gefährdet – allerdings wird sein Lebensraum immer mehr eingeschränkt: Durch Düngung und intensive Landnutzung wandeln sich immer mehr nährstoffarme – aber blumenreiche – Wiesen zu artenarmen Fettwiesen.



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