2006 haben Naturfreunde sieben gut erkennbare Schmetterlingsarten gezählt. Anfang Juli 2006 gab es beim 1. Internationalen Faltertag Unterstützung durch Falterzähler aus Holland, Italien und der Schweiz .
Ergebnisse
Insgesamt wurden in Deutschland und den beteiligten Ländern ca. 6.000 Zählbögen ausgefüllt und etwa 40.000 Schmetterlinge gezählt. Es beteiligten sich rund 250 BUND-Gruppen mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen.
Häufigkeit
Der Kleine Fuchs wurde 6.924 Mal und damit am häufigsten beobachtet. Auf ihn entfiel somit ein Drittel aller Beobachtungen. Der Zitronenfalter landete auf Platz zwei - mit 21 Prozent und 4.732 Meldungen. Am seltensten wurde der schöne Schwalbenschwanz beobachtet. Auf ihn bezogen sich nur 1,5 Prozent aller Meldungen.
Verbreitung
Alle Arten kommen bundesweit vor, wenngleich manche wie der Schwalbenschwanz im Norden deutlich seltener beobachtet wurden. Gut die Hälfte der gemeldeten Schmetterlinge wurde in der freien Natur gesichtet – meist beim Spaziergang im Wald. Nur zwei Prozent der Meldungen kamen aus Innenstädten. Innerhalb der Städte und Dörfer wurden die Falter in der Regel in Gärten gesehen – auf Beeten doppelt so oft wie an Hecken und auf Blumenwiesen. Besonders beliebt bei den Schmetterlingen ist der violette Sommerflieder. Auf artenarmen Rasen wurden nur 249 Falter gezählt.
Die bundesweiten Zählergebnisse von 2006 auf einen Blick:
- Admiral: 2.254
- Aurorafalter: 1.727
- Distelfalter: 2.344
- Kleiner Fuchs: 6.927
- Schwalbenschwanz: 352
- Tagpfauenauge: 4.026
- Zitronenfalter: 4.732