Sie verfügen über einen größeren Geldbetrag und erwägen, wie Sie ihn sinnvoll einsetzen? Sie sind nicht sicher, ob Sie das Geld zu einem späteren Zeitpunkt für Ihre eigene Absicherung benötigen und zögern deshalb, sich endgültig davon zu trennen. Sie wollen dennoch etwas Gutes tun? Der Treugutvertrag ermöglicht Ihnen beides.
Anders als bei einer "klassischen" Spende, einem Mitgliedsbeitrag oder einem regelmäßigen Einzug geht das Geld nicht in Gänze auf die Organisation über, sondern lediglich die Zinsen des angelegten Betrages. Der Geldbetrag selbst kann – nach üblicherweise mehreren Jahren – wieder für eigene Zwecke eingesetzt werden, oder aber dann endgültig auf die Organisation übergehen.
Der BUND will mit den Treugutverträgen vor allem diejenigen ansprechen, die ihr Geld nicht gänzlich weggeben oder für spätere Zeiten eine finanzielle Sicherheit haben möchten. Die Zinsen der zur Verfügung gestellten Summe sind für den BUND eine wertvolle Hilfe und gleichzeitig behält die Geberin oder der Geber die Verfügungsgewalt über das Geld.
Und so funktioniert es:
Sie stellen der Hausbank des BUND einen Betrag zur Verfügung. Es werden die Höhe und die angestrebte Vertragsdauer festgelegt. Die Hausbank wiederum wählt konservative, geprüfte und wenn möglich mit ökologischen Standards ausgestattete Fonds aus, um das Geld dort anzulegen. Die Zinsen hieraus fließen dem BUND ohne jeden Abzug zu – Steuern werden dabei übrigens nicht fällig. Wenn die Summe jedoch gebraucht wird, weil sich die private Situation verändert, wird der Vertrag ganz unbürokratisch aufgelöst.
Zum Thema Treugutvertrag gibt Almuth Wenta, Leiterin Individuelle Spenderbetreuung, gern Auskunft. Sie ist per E-Mail unter almuth.wenta@bund.net oder telefonisch unter (0 30) 2 75 86 – 474 zu erreichen.