Schon Wilhelm Busch machte sich seinen Reim auf den heute in Schokoform beliebten Käfer:
Jeder weiß, was so ein Mai-
Käfer für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Der Feldmaikäfer (Melolontha melolontha) ist so bekannt, dass ihn sicherlich jeder von uns in freier Wildbahn erkennt. Groß, braun, fächerartige Fühler, schwarzes Halsschild sowie ein schwarzweißes Zickzackmuster an der Seite – die Bestimmung ist definitiv kein Problem. Doch lassen sich Männchen und Weibchen unterscheiden? Leicht sogar, denn die "Nasen" des männlichen Maikäfers, die mit Geruchssensoren besetzten Fühler, sind deutlich größer als die des Weibchens. So protzt der Maikäfermann mit 50.000 Sensoren, die ihm beim Auffinden des weiblichen Geschlechts helfen (welches nur 8.000 Sensoren besitzt).