Checken Sie Ihre Heizungspumpe
Von vielen Hausbesitzern unentdeckt verbergen sich die größten Stromfresser im Keller: alte Heizungspumpen. Sie transportieren stets mit voller Leistung heißes Wasser zu den Heizkörpern und wieder zurück zum Heizkessel – oft auch im Sommer. Hinzu kommt, dass viele Pumpen für den tatsächlichen Heizbedarf überdimensioniert und zu hoch eingestellt sind nach dem Motto: "Viel hilft viel!". Zudem funktionieren viele Heizkreise nicht einwandfrei – manche Räume werden weniger warm als andere. Das hat fatale Folgen für Stromrechnung und Klima.
Moderne drehzahlgeregelte Modelle passen sich den unterschiedlichen Druckverhältnissen an und sparen so bis zu 80 Prozent Strom. Deshalb empfiehlt es sich, mit der Investition in eine neue Pumpe nicht bis zum Ausfall des Altgeräts zu warten. In einigen Fällen hilft es, bereits die Einstellung der alten Pumpe zu optimieren. Daneben ist es sinnvoll, das Heizungssystem richtig einzustellen, im Fachjargon "hydraulischer Abgleich" genannt. Seit dem 01. April 2009 unterstützt die KfW Förderbank Pumpentausch und hydraulischen Abgleich mit mindestens 100 Euro.






