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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 10:19:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>'Grüne Tunnel' im Blick: BUND startet Fotowettbewerb zur &quot;Allee des Jahres 2012&quot;</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/gruene-tunnel-im-blick-bund-startet-fotowettbewerb-zur-allee-des-jahres-2012/</link>
			<description>Berlin: Unter dem Motto &quot;Grüne Tunnel im Blick&quot; hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Unter dem Motto &quot;Grüne Tunnel im Blick&quot; hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch in diesem Jahr wieder seinen Alleen-Fotowettbewerb gestartet. Bundesweit gesucht wird eine Allee von besonderer Schönheit, mit einer interessanten Geschichte oder eine, die unter aktueller Bedrohung steht. Der Alleen-Fotowettbewerb läuft bis Mitte September. Zum 20. Oktober, dem &quot;Tag der Allee&quot;, wird eine Jury die in diesem Jahr ausgewählte &quot;Allee des Jahres&quot; bekanntgeben.
Einsender von Fotografien besonderer Alleen können verschiedene Preise gewinnen. Darunter ein Besuch der Burg Lenzen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, der Bildband &quot;Alleen in Deutschland&quot; oder ein ökologisch gepackter Picknickkorb. Die &quot;Allee des Jahres 2012&quot; wird außerdem vor Ort mit der Aufstellung eines entsprechenden Schildes gekennzeichnet.
Der BUND engagiert sich gemeinsam mit Bürgerinitiativen seit vielen Jahren im Alleenschutz. Insbesondere in den alleenreichsten Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt kümmern sich hunderte Ehrenamtliche um den Alleenbestand. In diesen drei Ländern befinden sich insgesamt rund 15.000 Alleen, das sind mehr als die Hälfte aller Alleen in Deutschland. Doch auch in weniger alleenreichen Bundesländern gibt es noch viele Kilometer der bewundernswerten und naturschutzfachlich wertvollen &quot;grünen Tunnel&quot;, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Mehr Informationen zum Alleen-Wettbewerb finden Sie im Internet unter: <link 6956 _top - www.bund.net/alleenwettbewerb>www.bund.net/alleenwettbewerb</link>.
Fotoeinsendungen bitte an <link alleenwettbewerb@bund.net - mail "Opens window for sending email">alleenwettbewerb@bund.net</link> oder an den BUND Brandenburg e.V., Friedrich-Ebert-Str. 114a, 14467 Potsdam. Fragen zum Wettbewerb beantworten wir Ihnen gern unter der Telefonnummer (03 31) 23 70 01 42. 
<h2>Pressekontakt</h2>
Silke Bartolomäus, BUND-Alleen-Expertin, Tel. (03 31) 23 70 01 42 oder <link bund.brandenburg@bund.net>bund.brandenburg@bund.net</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:19:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Forsa: Zwei Drittel der Bundesbürger wollen Agrarsubventionen an höhere Umwelt- und Tierschutzstandards knüpfen. BUND: Bundesregierung gefährdet ökologische EU-Agrarreform</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/forsa-zwei-drittel-der-bundesbuerger-wollen-agrarsubventionen-an-hoehere-umwelt-und-tierschutzstan/</link>
			<description>Brüssel/Berlin: Zwei Drittel der Bundesbürger wollen nach einer repräsentativen Umfrage des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Brüssel/Berlin: Zwei Drittel der Bundesbürger wollen nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa von Mai 2012 künftig die Vergabe von Agrarsubventionen an höhere Umwelt- und Tierschutzstandards binden. Knapp ein Fünftel der Befragten wollen bei der Vergabe von Subventionen alles so lassen wie es. Sieben Prozent hatten keine Meinung zu diesem Thema. &quot;Die Bevölkerung in Deutschland weiß ziemlich genau, wohin auf EU-Ebene ihre Steuergelder fließen. Und die Menschen wollen, dass mit den jährlich rund 60 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen das gefördert wird, was der Natur und den Tieren nützt. Eine nicht artgerechte Tierhaltung und zunehmende Belastungen der Umwelt mit den Abfallprodukten aus industriellen Mastanlagen haben jede Akzeptanz verloren&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Bundesagrarministerin Ilse Aigner müsse die Forsa-Ergebnisse als Auftrag der Bevölkerung an sie begreifen, die Reformvorschläge der EU-Kommission für mehr Umwelt- und Tierschutz beim derzeit in Brüssel tagenden EU-Agrarministerrat voranzubringen. Bislang verweigere sich Aigner diesem Auftrag.
&quot;Wenn es nach Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner geht, dann werden die neuen Umweltkriterien für die Vergabe von Subventionen vor allem aus Schlupflöchern bestehen&quot;, sagte Weiger. Er warf Aigner vor, vor allem die Standards beim landwirtschaftlichen Naturschutz aufweichen zu wollen. &quot;Eine artenarme Agrarlandschaft, bis an den Horizont reichende Monokulturen, die Erosion der Böden und der Verlust von klimatisch bedeutsamen Wiesen und Weiden – das wäre das Ergebnis von Frau Aigners Agrarpolitik&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende.
Erneut gebe es Hinweise, dass bei der Tiermast zu viele und möglicherweise sogar verbotene Antibiotika eingesetzt würden. Die aktuellen Funde von Rückständen dieser Medikamente in den Tränken von Hühner- und Putenmastanlagen in Nordrhein-Westfalen sind für den BUND-Vorsitzenden nur die Spitze des Eisbergs. &quot;Was in Nordrhein-Westfalen gemacht wird, passiert ziemlich sicher auch in anderen Regionen Deutschlands. Die regelmäßig wiederkehrenden Skandale in der industriellen Tierhaltung zeigen, welche Risiken die industrielle Landwirtschaft birgt. Die derzeitige Subventionspraxis fördert diese Missstände in der Landwirtschaft. Das lässt sich nur mit umfassenden Reformen ändern&quot;, sagte Weiger.
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><media 20274 _blank download "forsa-Umfrage herunterladen">Forsa-Umfrage zum Thema &quot;Akzeptanz von EU-Agrarsubventionen&quot;</media></li><li>zu <link 5787 _top - www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/subventionen_umlenken/>EU-Agrarsubventionen</link></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin, Mobil: (01 75) 7 26 37 79, <link reinhild.benning@bund.net>reinhild.benning@bund.net</link></li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-425, <link presse@bund.net>presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:16:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Solarförderung: Bundesrat muss Energiewende sichern und Vermittlungsausschuss anrufen</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/solarfoerderung-bundesrat-muss-energiewende-sichern-und-vermittlungsausschuss-anrufen/</link>
			<description>Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Bundesrat aufgefordert, im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Bundesrat aufgefordert, im Streit um das Gesetz zur Einschränkung der Solarförderung und Deckelung des Photovoltaik-Zubaus den Vermittlungsausschuss anzurufen. Ziel müsse es sein, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Die im Gesetz vorgesehene drastische Absenkung des Zubaus der Photovoltaik auf nur noch 900 bis 1.900 Megawatt pro Jahr bis 2017 müsse aufgehoben werden. Die Vergütungskürzungen dürften außerdem nicht wie vorgesehen stärker ausfallen als die Preisminderungen für Solarmodule.
Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: &quot;Wer die Vergütungssätze so stark und so kurzfristig reduziert, der will den Erfolg der dezentralen Photovoltaik zunichtemachen. Eine derartige Vollbremsung bei der Energiewende kommt nur den großen Stromkonzernen entgegen, denen der erfolgreiche dezentrale Ausbau der Photovoltaik Marktanteile wegnimmt. Eine echte Energiewende muss vor Ort und mit möglichst viel Bürgerbeteiligung vorangetrieben werden.&quot;
Das Vorhaben, bei kleinen Dachanlagen künftig nur noch 80 Prozent des erzeugten Stroms zu vergüten bezeichnete Weiger als &quot;inakzeptable Abkehr von dem wichtigen EEG-Grundsatz, dass 100 Prozent des erzeugten Stroms abgenommen und vergütet werden müssen&quot;.
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. (0 30) 2 75 86-421,&nbsp; <link thorben.becker@bund.net>thorben.becker@bund.net</link></li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-425 / -489,&nbsp;<link presse@bund.net>presse@bund.net</link></li></ul>
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li>zu <link 823 _top - www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/erneuerbare_energien>erneuerbaren Energien</link></li><li>zu <link 827 _top - www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/erneuerbare_energien/sonnenenergie>Sonnenenergie</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:13:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Forsa: Vier Fünftel der Bundesbürger lehnen Einsatz von Humanantibiotika bei Tieren ab. BUND: Aigner muss Antibiotikamenge reduzieren und Haltungsbedingungen für Tiere verbessern</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/forsa-vier-fuenftel-der-bundesbuerger-lehnen-einsatz-von-humanantibiotika-bei-tieren-ab-bund-aign/</link>
			<description>Berlin: 83 Prozent der Bundesbürger haben sich in einer aktuellen Umfrage des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: 83 Prozent der Bundesbürger haben sich in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes forsa vom Mai 2012 für ein Verbot bestimmter Humanantibiotika in der Massentierhaltung ausgesprochen. Nur elf Prozent der Befragten akzeptieren den Einsatz von Antibiotika, die zur Behandlung menschlicher Krankheiten unverzichtbar sind, auch bei Tieren. Sechs Prozent hatten dazu keine Meinung. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nahm die Ergebnisse der von ihm in Auftrag gegebenen Umfrage zum Anlass, um von Bundesagrarministerin Ilse Aigner eine drastische Reduzierung des Medikamenteneinsatzes in der Massentierhaltung zu fordern.
Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: &quot;Vor einem halben Jahr hat das Landwirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen den exzessiven Einsatz von Antibiotika in der Hühnerhaltung publik gemacht und vor fünf Monaten fand der BUND auf Fleisch aus deutschen Supermärkten antibiotikaresistente Keime. Die Gefahren für die Bevölkerung sind nach wie vor sehr hoch und die zuständige Ministerin hat keinen wirksamen Plan zur Bekämpfung dieser Missstände. Frau Aigner muss endlich entscheiden was ihr wichtiger ist, die Wahrung der Interessen der Agrarlobby oder der Gesundheitsschutz der Bevölkerung und der Schutz der Tiere.&quot;
Die von Aigner vorgeschlagene Datenbank für Tierarzneien allein werde die Gefahr von Resistenzen gegen Humanantibiotika nicht entscheidend verringern, sagte BUND-Mitarbeiterin Kathrin Birkel. Unverzichtbar sei es, Medikamente, die als wichtige Humanantibiotika klassifiziert seien, in der Tierhaltung sofort zu verbieten. &quot;Zu den in der Tierhaltung eingesetzten Humanantibiotika gehören beispielsweise Fluorchinolone oder Cephalosporine der dritten und vierten Generation. Ihr Einsatz begünstigt das Entstehen besonders resistenter Keime. Diese können beim Menschen Harnwegsinfektionen auslösen und bislang bewährte Krankenhaus-Antibiotika bleiben dagegen dann wirkungslos&quot;, sagte Birkel. Die einzige gegen solche Infektionen noch einsetzbare Gruppe von Antibiotika – sogenannte Carbapeneme – weise inzwischen ebenfalls erste Resistenzen auf und drohe ihre Wirkung zu verlieren.
&quot;Wir brauchen ein politisch gesetztes Minderungsziel für die Abgabe von Tierarzneien. Davor drückt sich Agrarministerin Aigner leider&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Weiger. Er forderte eine Halbierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung bis 2015. Zusätzlich müsse es eine Verpflichtung für Tierärzte geben, vor Verordnung eines Antibiotikums immer einen Test zur Bestimmung des jeweiligen Krankheitserregers durchzuführen. Nur so könne gewährleistet werden, dass es &quot;nicht zum Antibiotika-Einsatz nach dem Schrotflinten-Prinzip&quot; komme, sagte der BUND-Vorsitzende.
Die eigentlichen Ursachen des Antibiotika-Missbrauchs lägen in den inakzeptablen Bedingungen der Massentierhaltung, kritisierte die BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Die industrielle Tierhaltung käme ohne den massiven Einsatz von Antibiotika nicht aus. &quot;In den Riesenställen, in denen tausende bis zehntausende Tiere bis zur Schlachtung herangezüchtet werden, kommt es logischerweise immer wieder zu Massenerkrankungen. Agrarministerin Aigner muss die Haltungsbedingungen der Tiere deutlich verbessern&quot;, sagte Benning. Dazu gehöre auch, die Subventionen für die industrielle Fleischproduktion zu streichen. Diese werde mit rund einer Milliarde Euro pro Jahr gefördert. 
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link http://bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/landwirtschaft/120508_bund_landwirtschaft_forsa_humanantibiotika_umfrage.pdf _blank download_extern "PDF mit forsa-Umfrage-Ergebnissen herunterladen">forsa-Umfrage-Ergebnisse zum Thema &quot;Einsatz von Humanantibiotika in der Massentierhaltung&quot;</link></li><li> zu <link 14860 _top - www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/lebensmittelpolitik/antibiotika_skandal/>Antibiotika und Landwirtschaft</link></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin, Tel. (0 30)-2 75 86-481, Mobil: (0175) 7 26 37 79</li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-425 / -489, <link presse@bund.net>presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:56:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Kritik an Merkels Energiepolitik. Verbände und Gewerkschaften werfen der Kanzlerin Blockade der EU-Energieeffizienzrichtlinie vor </title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/kritik-an-merkels-energiepolitik-verbaende-und-gewerkschaften-werfen-der-kanzlerin-blockade-der-eu/</link>
			<description>Berlin/Brüssel: Ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden, Unternehmen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Brüssel: Ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden, Unternehmen und Gewerkschaften macht Druck für mehr Energieeffizienz. In einem Offenen Brief appellieren die Verbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die europäischen Energiesparziele endlich umzusetzen. &quot;Erst treibt die Bundesregierung ehrgeizige Klimaschutz- und Energiesparziele voran, dann aber, wenn es um die Umsetzung dieser Ziele geht, werden wirkungsvolle Maßnahmen und Gesetze verhindert&quot;, heißt es in dem Brief, der vom BUND, der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz DENEFF, der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv, der IG Bauen-Agrar-Umwelt, der Klimaallianz, dem Deutschen Naturschutzring DNR, von germanwatch, dem Verband der Strom- und Gasverteiler GEODE und dem Verband Beratender Ingenieure unterzeichnet wurde. Anlass für den Offenen Brief ist der Streit über die EU-Energieeffizienzrichtlinie, über die morgen in Brüssel zwischen der EU-Kommission, der dänischen Ratspräsidentschaft und Vertretern des EU-Parlaments verhandelt wird. <br /><br />Die EU-Energieeffizienzrichtlinie ist eines der zentralen Vorhaben, um die europäischen Klimaziele zu erreichen – und gleichzeitig das umstrittenste. Die von Deutschland und den Mitgliedsstaaten im EU-Rat eingebrachten Änderungsvorschläge lassen die europäischen Energiesparziele in unerreichbare Ferne rücken. Erst kürzlich warnten die EU-Kommission und die dänische Ratspräsidentschaft vor einem Scheitern der Richtlinie.<br /><br />Deutschland nehme mit einer Verwässerung der Effizienzrichtlinie große Nachteile in Kauf, so das Bündnis. Es bezieht sich dabei auf Berechnungen der EU-Kommission. Demnach könnte eine Umsetzung der Richtlinie die Bürger und die Wirtschaft in Europa jährlich von unnötigen Energiekosten in Höhe von 44 Milliarden Euro entlasten. Zugleich könnten 400.000 neue Arbeitsplätze und eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von 34 Milliarden Euro jährlich entstehen. Europa könnte zudem seine Abhängigkeit von Energieimporten aus Krisenländern reduzieren. <br />&nbsp;<br />Auch auf nationaler Ebene stecke die Effizienzpolitik fest, obwohl die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept die Energieeffizienz zur „Schlüsselfrage“ des Gelingens der Energiewende gemacht habe. Die Gebäudesanierung komme nicht voran, Fördergelder würden gekürzt oder verharrten auf niedrigem Stand. Investitionen in energieeffiziente Industrieanlagen würden zurückgehalten. <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Erst vor kurzem hatten rund 40 führende Energiewissenschaftler in einem Brief an die Kanzlerin und die Minister Philipp Rösler und Norbert Röttgen gewarnt, dass die Energiewende&nbsp; nur bei einer &quot;dauerhaften Senkung des Energiebedarfs gelingen&quot; werde. Auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen und EU-Energiekommissar Günther Oettinger forderten eine größere Entschlossenheit bei der Energieeffizienzpolitik. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Mehr Informationen</span> 
<ul><li><link http://www.bund.net/pdf/offenerbrief_energieeffizienz _blank download_extern www.bund.net/pdf/offenerbrief_energieeffizienz>offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel</link></li><li>zu <link 465>Klima und Energie</link></li><li>wie kann ich <link 14231>Energie sparen</link></li></ul>
<span style="font-weight: bold;">Pressekontakt</span>
<ul><li>Robert Pörschmann, BUND-Energieexperte, Tel. (0 30) 2 75 86-436 bzw. </li><li><link presse@bund.net - mail presse@bund.net>Rüdiger Rosenthal</link>, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-425/-489</li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:19:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4832 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Merkels &quot;Kraftwerksgipfel&quot; – Kraft-Wärme-Kopplung stärker fördern und Subventionen für Kohlekraftwerke stoppen </title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/merkels-kraftwerksgipfel-kraft-waerme-kopplung-staerker-foerdern-und-subventionen-fuer-kohlekraf/</link>
			<description>Berlin: Für Hubert Weiger, den Vorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND),...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Für Hubert Weiger, den Vorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ist es höchste Zeit, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem von ihr einberufenen &quot;Kraftwerksgipfel&quot; die Energiewende voranbringen will. &quot;Es wäre jedoch ein deutlicher Rückschritt, wenn dabei eine Lebensversicherung für klimaschädliche Kohlekraftwerke herauskommt&quot;, sagte Weiger. Stattdessen müsse die Bundesregierung stärker auf den Ausbau der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung setzen. Diese sei in Kombination mit Wärmespeichern die ideale Ergänzung für die erneuerbaren Energien.<br /><br />Forderungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium und der Kraftwerksbranche nach Subventionen für Kohlekraftwerke müssten klar zurückgewiesen werden. Es wäre ein schwerer Fehler, wenn im Kraftwerkspark fossile Überkapazitäten aufgebaut würden. Die Folgen solcher Fehlinvestitionen seien überholte Energieversorgungsstrukturen mit überteuerten Stromkosten und zusätzlichen Klimagasemissionen, sagte der BUND-Vorsitzende.<br /><br />Schon die Bestandssicherung für die existierenden Kohlekraftwerke unterlaufe die deutschen und europäischen Klimaschutzziele. Ein Neubau von Kohlemeilern bedeute die Blockade der Energiewende, die eine hundertprozentige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zum Ziel habe. <br /><br />&quot;Dort wo die Energiewende tatsächlich beschleunigt werden kann, handelt die Bundesregierung nicht, weil dies den Interessen der großen Energiekonzerne zuwider läuft. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss endlich dafür sorgen, dass der Ausbau der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme wesentlich schneller vorankommt als bisher. Bei der anstehenden Novelle des KWK-Gesetzes muss in diesem Sinne nachgebessert werden&quot;, sagte Weiger. <br /><br />Beim Netzausbau müsse die Bundesregierung dafür sorgen, dass die bereits in Planung befindlichen Überlandleitungen erneut einer kritischen Betrachtung unterzogen würden. Viele dieser Hochspannungsleitungen unterlägen noch den alten rechtlichen Regelungen. Für ihren Bedarf fehle eine transparente energiewirtschaftliche Begründung und entsprechend gering sei ihre Akzeptanz. Sie gehörten auf den Prüfstand und wenn ihre Notwendigkeit nicht zu belegen sei, müssten sie zurückgestellt werden, sagte der BUND-Vorsitzende.
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Tina Löffelsend, BUND-Energieexpertin, Tel. (0 30) 275 86 -433 </li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 275 86 -425 / -489,&nbsp; <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4831 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Tschernobyl-Jahrestag: BUND startet erste Europäische Bürgerinitiative gegen Atomkraft und für eine sichere Energiezukunft </title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/tschernobyl-jahrestag-bund-startet-erste-europaeische-buergerinitiative-gegen-atomkraft-und-fuer-ei/</link>
			<description>Berlin: Anlässlich des heutigen 26. Tschernobyl-Jahrestags hat der Bund für Umwelt und Naturschutz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Anlässlich des heutigen 26. Tschernobyl-Jahrestags hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zusammen mit weiteren Partnerorganisationen eine Europäische Bürgerinitiative gegen Atomkraft und für eine sichere Energiezukunft gestartet.<br /><br />Nachdem EU-Bürgerinnen und -Bürger seit Anfang April europaweite Bürgerinitiativen bei der EU-Kommission anmelden können, will der BUND als deutsches Mitglied von Friends of the Earth dieses neue politische Mittel erstmals nutzen, um unter dem Motto &quot;Meine Stimme gegen Atomkraft&quot; eine bestimmte Form der Energieerzeugung europaweit zu Fall zu bringen.
&quot;Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben die zerstörerische Kraft dieser gefährlichsten Form der Stromerzeugung deutlich aufgezeigt. Große Regionen wurden weiträumig verstrahlt und für sehr lange Zeiträume unbewohnbar. Europa ist reif für den kompletten Ausstieg aus der Atomenergie. Nicht nur für die Europäer stellt sie eine tägliche Bedrohung dar, die abgestellt werden muss&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. 
In der EU seien derzeit 133 Atomreaktoren in Betrieb, davon 62 als 'Hochrisikoreaktoren' einzustufende Anlagen. Diese hätten häufig keine Schutzhüllen, befänden sich in Erdbebengebieten oder seien inzwischen mehr als 30 Jahre alt. &quot;Diese Hochrisikoreaktoren müssen als erstes sofort stillgelegt werden, denn von ihnen geht die größte Gefahr aus&quot;, sagte Weiger. &quot;Leider hat bisher der politische Wille dafür gefehlt. Mit der Europäischen Bürgerinitiative gibt es jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen&quot;, erklärte Weiger.
Die Bürgerinitiative werde in insgesamt zwölf Ländern eingereicht, wobei in jedem der 27 EU-Staaten Unterschriften gesammelt werden könnten. Der BUND und seine Partner hätten deutlich mehr als die vorgeschriebenen mindestens sieben Mitgliedsländer für den zu gründenden Bürgerausschuss gewinnen können, sagte Weiger. &quot;Die Europäische Bürgerinitiative ist ein neues wichtiges demokratiepolitisches Instrument, mit dem die länderübergreifende Debatte über die Risiken der Atomkraft deutlich forciert werden kann. Es geht dabei nicht nur um den Ausstieg Europas aus der Atomkraft, sondern auch um eine beschleunigte Energiewende mit entsprechenden Energiesparmaßnahmen und um den kompletten Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2050&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende.
Bis spätestens 31. Mai prüfe die EU-Kommission die Rechtskonformität der Forderungen der Atomkraftgegner. Sobald eine positive Entscheidung der Kommission bis spätestens zum 1. Juni vorliege, könnten unter www.my-voice.eu im Internet EU-weit Unterstützungserklärungen für die Europäische Bürgerinitiative abgegeben werden. Registrieren lassen könne man sich dort bereits ab sofort. Insgesamt müssten innerhalb eines Jahres eine Million Stimmen gegen die Atomkraft gesammelt werden. Dann müssten sich EU-Kommission und das Europaparlament mit dem Anliegen befassen.
&quot;Es geht uns darum, das Ende der unsicheren und teuren Atomenergie in möglichst vielen EU-Staaten gleichzeitig einzuläuten&quot;, sagte Weiger. Der BUND lade alle Mitglieder der Zivilgesellschaft sowie Unternehmen und Parteien ein, die Europäische Bürgerinitiative &quot;Meine Stimme gegen Atomkraft&quot; zu unterstützen.
Neben dem BUND beteiligten sich Partnerorganisatoren aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Litauen, Österreich, Luxemburg, Niederlande, Ungarn, Großbritannien und Zypern an der Initiative. Unterschrieben werden könne sie in allen EU-Ländern. Durchgeführt werde sie nicht nur von Organisationen aus dem internationalen BUND-Netzwerk 'Friends of the Earth Europe', sondern auch von anderen atomkritischen Organisationen wie dem französischen Bündnis 'Sortir du Nucléaire'.
<h2>Mehr Informationen </h2>
<ul><li>... unter <link http://www.my-voice.eu/de-AT _blank - www.my-voice.eu>www.my-voice.eu</link></li><li>zu <link 587>Atomkraft</link></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Thorben Becker, BUND-Atomexperte, Tel. (030) 2 75 86-421 </li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (030) 2 75 86-425 / -489,&nbsp; <link presse@bund.net>presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4830 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Atombranche steuert wieder in Sackgasse. BUND: Gorleben ad acta legen</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/atombranche-steuert-wieder-in-sackgasse-bund-gorleben-ad-acta-legen/</link>
			<description>Berlin: Auf die Forderung der Atomindustrie, am ungeeigneten Standort Gorleben für ein Atomendlager...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Auf die Forderung der Atomindustrie, am ungeeigneten Standort Gorleben für ein Atomendlager festzuhalten, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit Unverständnis reagiert. &quot;Bei der Endlagersuche passiert das Gleiche wie bei den Atomkraftwerken. Indem die Atomindustrie sich stur stellt und Alternativen von vornherein ausschließt, fahren die Atommanager ihr Image an die Wand und blockieren verantwortungsvolle Lösungen&quot;, sagte der BUND-Energieexperte Thorben Becker. <br /><br />Becker sieht Parallelen zum Verhalten der deutschen Atomindustrie vor dem Fukushima-Gau. &quot;Es bedurfte Fukushima, um die angeblich alternativlosen Atomkraftwerke als das zu entlarven was sie sind: ein unverantwortliches und inakzeptables Sicherheitsrisiko. Im Wendland passiert jetzt Ähnliches: Das Festhalten am angeblich sicheren und alternativlosen Endlager in Gorleben wird in der Sackgasse enden und die Kosten für die Entsorgung der strahlenden Abfälle am Ende in die Höhe treiben&quot;, sagte Becker. Die Unwägbarkeiten des geologisch ungeeigneten Salzstocks ließen es nicht zu, dort Atommüll zu vergraben. Die Bundesregierung und die Länder müssten endlich zu Potte kommen und einen echten Neustart bei der Endlagersuche beginnen, so Becker. <br /><br />Der bisherige Entwurf für das Endlager-Suchgesetz sei nicht geeignet, um in Deutschland einen breiten gesellschaftlichen Konsens in der Sache herzustellen, sagte der BUND-Experte. Solange der Streit um Gorleben schwele, sehe er dafür keine Chance. Vollkommen überflüssig sei auch eine neue Behörde zur Endlagersuche. Eindeutig geregelt werden müsse außerdem, dass die Verursacher des Atommülls, d.h. die Energiekonzerne, für alle bei der Suche nach einem geeigneten Endlager entstehenden Kosten aufzukommen hätten. 
Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Atomexperte, Tel. (0 30) 2 75 86-421 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-425/-489, presse@bund.net
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link 587>Atomkraft</link></li><li><link 15423>Umzingelung Gorleben</link></li></ul>
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			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:39:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Internationale Umwelt- und Entwicklungspolitik in der Krise, McPlanet.com zeigt Alternativen auf</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/internationale-umwelt-und-entwicklungspolitik-in-der-krise-mcplanetcom-zeigt-alternativen-auf/</link>
			<description>Zum Auftakt des Kongresses McPlanet.com in Berlin haben WachstumskritikerInnen und internationale...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Auftakt des Kongresses McPlanet.com in Berlin haben WachstumskritikerInnen und internationale UmweltaktivistInnen ein stärkeres Engagement der UN und der Regierungen beim globalen Umweltschutz und für globale Gerechtigkeit gefordert. Ökologische Schutzgüter und soziale Belange dürften ökonomischen Zielstellungen nicht länger untergeordnet werden. Das Ziel der globalen Gerechtigkeit müsse Vorrang vor Marktinteressen erhalten, so die Veranstalter des Kongresses.<br /><br />Seit der UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 hätten sich Umweltkrisen und globale Ungerechtigkeiten weiter zugespitzt. Das vom UN-Umweltprogramm UNEP für den Rio-plus-20-Gipfel im Juni 2012 in Rio de Janeiro als Lösung propagierte Konzept der &quot;Green Economy&quot; sei keine geeignete Gegenstrategie, um der weltweiten Verschlechterung der ökologischen und&nbsp; sozialen Belange entgegenzuwirken. <br /><br />Nnimmo Bassey, Vorsitzender von Friends of the Earth International:&nbsp; &quot;Während es 1992 in Rio beim Earth Summit&nbsp; noch um die Lösung globaler Probleme ging, soll es 20 Jahre später beim Nachfolge-Gipfel darum gehen, wie die natürlichen Ressourcen der Welt zu Geld gemacht werden können. Die bisher diskutierten Vorstellungen für eine&nbsp; Green Economy sind nicht mehr als eine grün angestrichene Variante des jetzigen Wirtschaftssystems. Stattdessen müssen die Vereinten Nationen und die Regierungen den Unternehmen endlich soziale und ökologische Regeln vorgeben und Verstöße dagegen sanktionieren. In Rio muss ehrlich Bilanz gezogen werden, wie es der Welt 20 Jahre nach dem&nbsp; Erd-Gipfel inzwischen geht. Es muss mehr soziale und ökologische Nachhaltigkeit durchgesetzt werden, im Konfliktfall auch gegen marktwirtschaftliche Interessen.&quot;<br /><br />Tim Jackson, britischer Wachstumskritiker und Professor für Ökonomie an der Universität Surrey, forderte, dass auf dem Gipfel in Rio der Weg hin zu einer Postwachstumsgesellschaft geebnet werden müsse. Jackson: &quot;Das unermüdliche Streben nach ökonomischem Wachstum wird ins Desaster führen. Zum Ende dieses Jahrhunderts werden unsere Kinder und Enkelkinder mit einer enormen Nahrungsmittel- und Ressourcenknappheit, mit unerträglichen klimatischen Bedingungen, mit hunderttausenden Umweltflüchtlingen und mit Kriegen um Wasser und Öl konfrontiert sein. Wir müssen gemeinsam eine glaubwürdige Vision für einen Wohlstand entwickeln, der nicht auf materialistische Werte reduziert ist.&quot; <br /><br />Sunita Narain, indische Umweltaktivistin: &quot;Dem Klimawandel kann nur mit Konzepten zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zum Energieeinsparen begegnet werden. Dafür sollte weltweit ein maximaler jährlicher pro-Kopf-Ausstoß von 1,5 Tonnen CO2&nbsp; festgelegt werden. Das heißt, dass die Industriestaaten ihren Energieverbrauch drastisch reduzieren müssen wenn die Länder des globalen Südens die Chance haben sollen, sich weiter zu entwickeln. Gleichzeitig muss das System der&nbsp; Einspeisevergütungen für Strom aus regenerativen Quellen weltweit ausgeweitet werden.&quot;&nbsp; Nur so könnten Mitte dieses Jahrhunderts global 90 Prozent weniger CO2 ausgestoßen werden als heute.<br /><br /><br />McPlanet.com 2012 – der internationale Kongress zu Globalisierungskritik, Umweltbewegung und globaler Gerechtigkeit – wird organisiert von Attac, Brot für die Welt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Evangelischen Entwicklungsdienst, dem Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace, der Heinrich-Böll-Stiftung und terre des hommes. <br /><br />
<h2>Terminhinweis </h2>
Pressegespräch zum Auftakt von McPlanet<br /><br /><span style="font-weight: bold;"></span>Datum: Freitag, 20. April 2012, 15.30 Uhr<br /><br />Ort: Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstr. 8, 10117 Berlin)<br /><br />Sprache: Englisch<br /><br />u. a. mit
<ul><li>Tim Jackson (Autor von &quot;Wohlstand ohne Wachstum&quot;, Universität Surrey)</li><li>Mariann Bassey (Friends of the Earth Nigeria)</li><li>Michel Bauwens (Peer to Peer Foundation, Thailand)</li><li>Walter Mendoza (Laya Resource Centre Visakhapatnam, Indien)</li><li>Camila Moreno (Umweltaktivistin, Heinrich-Böll-Stiftung Brasilien)</li></ul>
Interviewmöglichkeiten bestehen während des gesamten Kongresses.
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link http://www.bund.net/themen_und_projekte/internationaler_umweltschutz/kongress_mcplanetcom/ _self>... zu McPlanet </link></li></ul>
<h2>Pressekontakt und Anmeldung</h2>
<ul><li>Thomas Gastmann, Kongressbüro McPlanet.com, Tel:&nbsp; (030) 95 60 514 –6, Mobil: 0151 56958041, <link presse@mcplanet.com - mail "Opens window for sending email">presse@mcplanet.com</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:03:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesregierung muss drohenden Zusammenbruch des Emissionshandels abwenden. BUND fordert Reduzierung der im Markt befindlichen CO2-Zertifikate</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bundesregierung-muss-drohenden-zusammenbruch-des-emissionshandels-abwenden-bund-fordert-reduzierung/</link>
			<description>Berlin/Brüssel: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Brüssel: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, sich auf EU-Ebene für eine drastische Reduzierung der auf dem Markt befindlichen CO2-Emissionszertifikate einzusetzen. Beim Treffen der EU-Umweltminister am Donnerstag dieser Woche in Dänemark müsse es darum gehen, den drohenden Kollaps dieses wichtigen Klimaschutzinstruments abzuwenden, sagte die BUND-Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider. Werde die Zahl der Emissionszertifikate nicht entscheidend verringert, gebe es für die Industrie zuwenig Anreize, den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid zu reduzieren. Dänemark, Großbritannien, Tschechien, die Niederlande und Belgien würden sich bereits für eine entsprechende Reform des Emissionshandels einsetzen. Zu diesen Vorschlägen habe die Bundesregierung bisher leider keine Position bezogen, kritisierte Schneider. <br /><br />&quot;CO2-Emissionszertifikate sind derzeit so billig wie geschnitten Brot und damit ist in der Bilanz der Unternehmen der Ausstoß des Klimagases kein wesentlicher Kostenfaktor mehr. Die Bundesregierung muss endlich die Initiative ergreifen und sich klar für eine Verringerung der Zahl der auf dem Markt befindlichen Zertifikate einsetzen. Versäumt sie dies, sind aus unserer Sicht Maßnahmen wie ein staatlich festgelegter Mindestpreis für CO2-Emissionszertifikate oder eine Steuer auf CO2-Emissionen unumgänglich&quot;, sagte Schneider.<br /><br />Zuletzt sei der Preis für CO2-Zertifikate auf unter sieben Euro pro Stück gesunken. Um dem Preisverfall entgegenzuwirken, habe die EU-Kommission ein so genanntes &quot;Set-Aside-Verfahren&quot; vorgeschlagen, bei dem die Menge der im Markt befindlichen CO2-Zertifikate über Änderungen am Versteigerungsverfahren verringert werden soll. Dies würde den Preis stabilisieren und die gewünschte Lenkungswirkung für klimafreundliche Investitionen erhöhen. <br /><br />Schneider: &quot;Die Bundesregierung muss sich jetzt eindeutig zum Klimaschutz bekennen und sich für die dringend notwendige Reform des Emissionshandels einsetzen. Und sie muss auf EU-Ebene darauf hinwirken, dass Europa einen stärkeren Beitrag zum Klimaschutz leistet und endlich sein unambitioniertes Klimaschutzziel von 20 Prozent weniger CO2-Emissionen auf mindestens 30 Prozent bis 2020 erhöht. Je weniger jetzt für den Klimaschutz getan wird, desto teurer wird es am Ende für Deutschland, Europa und die internationale Gemeinschaft, den bereits stattfindenden Klimawandel noch zu bremsen.&quot;
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/emissionshandel/ _self>Hintergrund zum Emissionshandel</link></li><li><link http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/emissionshandel/studie_klimagoldesel/ _self>Studie &quot;Klimagoldesel&quot; aus dem November 2011</link></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Ann-Kathrin Schneider, BUND-Klimaexpertin, Tel: (0 30) 275 86 -468, Mobil: 0049 151 240 872 97 </li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 275 86 -425 / -489, <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 10:37:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Umweltorganisationen sagen Gespräch mit Wirtschaftsminister Rösler ab</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/umweltorganisationen-sagen-gespraech-mit-wirtschaftsminister-roesler-ab/</link>
			<description>Berlin, 13. April 2012: Führende Umweltorganisationen werfen Wirtschaftsminister Philipp Rösler...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Verbände &quot;stehen für Alibiveranstaltungen nicht zur Verfügung&quot; – Verärgerung über &quot;Angebot&quot; Röslers, erst im August ein Gespräch zu führen über verbale Attacken des Wirtschaftsministers gegen Umweltverbände Anfang Januar beim Dreikönigstreffen der FDP </h2>
<br />Berlin, 13. April 2012: Führende Umweltorganisationen werfen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vor, die von der eigenen Regierung beschlossene Energiewende persönlich zu hintertreiben und eine ernsthafte Auseinandersetzung über die Ausgestaltung der Transformation des Energiesystems demonstrativ zu verweigern. Hintergrund des Zerwürfnisses ist eine seit Jahresbeginn nahezu vollständige Funkstille zwischen dem Minister und FDP-Vorsitzenden und denen, die das Konzept der Energiewende zum Teil seit über 30 Jahren und nicht erst seit dem Sommer 2011 verfolgen.<br /><br />Als Rösler anlässlich des Dreikönigstreffens seiner Partei Anfang Januar in Stuttgart die Umweltbewegung insgesamt und einige Umweltorganisationen namentlich unter anderem wegen ihrer Kritik am Bau zusätzlicher Kohlekraftwerke scharf angriff, forderten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der WWF Deutschland und Germanwatch den Minister zu einem &quot;Gespräch zu den vor uns liegenden Herausforderungen&quot; auf. Dieses kam bis heute nicht zustande.<br /><br />Auf den am 13. Januar schriftlich vorgetragenen Gesprächswunsch reagierte das Ministerium zunächst zwei Monate lang nicht einmal mit einer Eingangsbestätigung. Stattdessen startete Rösler gemeinsam mit Wirtschaftspolitikern der Unionsfraktion einen Frontalangriff gegen den weiteren Ausbau der Photovoltaik und die Grundlagen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das entsprechende Artikelgesetz passierte schließlich Mitte März nach scharfer Kritik nicht nur aus Opposition und Verbänden, sondern auch aus beiden Regierungsfraktionen den Bundestag in leicht entschärfter Form.<br /><br />Ebenfalls Mitte März erinnerte sich Rösler der zwei Monate alten Bitte um ein persönliches Gespräch und bot über sein Ministerbüro zunächst telefonisch, auf Nachfrage dann auch schriftlich einen Termin an. Am 9. August, mitten in der Sommerpause, stehe er Vertretern der sechs Verbände für eine Stunde zur Verfügung.<br /><br />In ihrer Antwort lehnen die Umweltverbände nun dieses &quot;Angebot&quot; ab: &quot;Die Unterzeichner empfinden es als demonstrative Ignoranz, dass Sie den Umweltverbänden einerseits öffentlich haltlose Vorwürfe machen und andererseits jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit denen aus dem Weg gehen, die die Energiewende im Gegensatz zu Ihnen und Ihrer Partei seit Jahrzehnten vorantreiben und ungezählte Konzepte zu ihrer Umsetzung vorgelegt haben.&quot;<br /><br />Das Verhalten Röslers stehe auch in einem unerklärlichen Gegensatz zum Anspruch der Fachforen, die das Bundeswirtschaftsministerium mit Vertretern wichtiger Akteure des Energie- und Umweltsektors, etwa in der Plattform &quot;Zukunftsfähige Energienetze&quot;, gestartet habe. Es verfestige sich der Eindruck, dass es dem Minister ein persönliches Anliegen sei, die Dynamik der Energiewende abzubremsen statt sie zu beschleunigen. Damit würden denjenigen Vorteile verschafft, die die Entwicklung weg von der fossil-atomar dominierten Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz über Jahrzehnte verschlafen oder hintertrieben haben und dies teilweise immer noch tun.<br /><br />Abschließend erklären die Verbände, sie seien &quot;selbstverständlich daran interessiert, mit jedem Bundeswirtschaftsminister jederzeit aktuelle Themen der Energiewende zu diskutieren&quot;. Voraussetzung sei allerdings, dass ein Interesse an ernsthafter Auseinandersetzung erkennbar sei. Das sei jedoch nicht der Fall, solange Minister Rösler eine Unterredung für einen Zeitpunkt vorschlage, zu dem die Würfel, beispielsweise bezüglich der künftigen Photovoltaik-Förderung, längst gefallen sind. &quot;Für eine solche Alibiveranstaltung stehen wir nicht zur Verfügung&quot;, schließen die Verbände ihre Gesprächsabsage.<br /><br />
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik &amp; Presse, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Tel. 030-2400867-0, Mobil: 0171 566 05 77, <link rosenkranz@duh.de - mail "Opens window for sending email">rosenkranz@duh.de</link></li><li>Thorben Becker, Leiter Energiepolitik, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Tel.: (0 30) 27 58 64 -21, <link thorben.becker@bund.net - mail "Opens window for sending email">thorben.becker@bund.net</link></li><li>Carsten Wachholz, Leiter Energiepolitik und Klimaschutz beim NABU, Mobil: 0172 417 97 27,&nbsp;<link Carsten.Wachholz@NABU.de - mail "Opens window for sending email">Carsten.Wachholz@NABU.de </link>&nbsp;</li><li>Tobias Münchmeyer, Stv. Leiter der Politischen Vertretung, Greenpeace, Tel. (030) 308 899 -21, Mobil: 0151 145 330 73, <link Tobias.Muenchmeyer@greenpeace.de - mail "Opens window for sending email">Tobias.Muenchmeyer@greenpeace.de</link></li><li>Alois Vedder, Leiter Politik, WWF Deutschland, Tel. (0 30) 31 17 77 -418, E-Mail: <link alois.vedder@wwf.de - mail "Opens window for sending email">alois.vedder@wwf.de</link></li><li>Christoph Bals, Geschäftsführer Germanwatch e.V., Tel. (02 28) 60 492 -17;&nbsp;<link bals@germanwatch.org - mail "Opens window for sending email">bals@germanwatch.org</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:20:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Subventionen für Atomkraft – Nein Danke!</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/subventionen-fuer-atomkraft-nein-danke/</link>
			<description>Berlin: Mit scharfer Kritik hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: bold;">Forderung der europäischen Atom-Staaten muss zurückgewiesen werden; BUND kündigt Bürgerinitiative für europäischen Atomausstieg an</p>
Berlin: Mit scharfer Kritik hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Forderung der EU-Mitgliedsstaaten Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien zurückgewiesen, auf europäischer Ebene die Atomkraft den erneuerbaren Energien&nbsp; gleichzustellen und damit weitere Subventionen für die Atomenergie zu ermöglichen. &quot;Ein Jahr nach Fukushima Milliardensubventionen für&nbsp; die Risikotechnologie Atomkraft zu fordern, ist Absurdistan in Reinkultur. Mit ihrem Vorstoß zeigen diese Staaten, dass sie bereit sind, die Zukunft ihrer Bürger den Interessen der Atomkonzerne zu opfern&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.<br /><br />Mit dem Bau neuer Atomkraftwerke verfolgten die vier Länder eine rückwärtsgewandte Energiepolitik, für die ihnen jedoch die Investoren fehlten. Es sei inakzeptabel, dass nun die Steuerzahler für eine hochriskante, nicht zukunftsfähige und bereits hochsubventionierte Technologie erneut zu Kasse gebeten werden sollen.<br /><br />Weiger: &quot;Die Bundesregierung muss im Interesse ihrer eigenen Restglaubwürdigkeit diesen Angriff auf die Energiewende unmissverständlich zurückweisen. Und auch die EU muss endlich Abstand von der gefährlichen und unwirtschaftlichen Atomenergie nehmen. Statt über neue Subventionen für Atomkraftwerke nachzudenken, muss Energiekommissar Oettinger den Ausbau der erneuerbaren Energien voranbringen und die EU ein verbindliches Ausbauziel bis 2030 festsetzen. Zudem müssen bestehende Subventionen für die Atomkraft etwa über die europäische Forschungsförderung oder den EURATOM-Vertrag endlich abgeschafft werden. Nur so kann der Weg für eine echte Energiewende frei gemacht werden.&quot;<br /><br />Um ein erstes Zeichen des Widerstandes zu setzen, kündigte der BUND eine europäische Bürgerinitiative für einen EU-weiten Atomausstieg an. Gemeinsam mit Gruppen seines internationalen Netzwerks &quot;Friends of the Earth&quot; aus elf EU-Ländern sei ein entsprechender Antrag am 1. April bei der EU-Kommission eingereicht worden. Wenn die Initiative genehmigt werde, sollen innerhalb eines Jahres europaweit eine Million Unterstützer für das Anliegen gewonnen werden. <br /><br />Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Atomexperte, Tel. (0 30) 2 75 86-42, E-Mail: thorben.becker@bund.net bzw. Almut Gaude, BUND-Pressereferentin, Tel. (0 30) 2 75 86-464/-489, presse@bund.net
<h2>Mehr Informationen</h2>
<link 587>zu Atomkraft</link>
<link 465>zu Klima &amp; Energie</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 12:10:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Seit Jahren starker Rückgang der Hasenpopulation. Agrarindustrie gefährdet Kleintiere und Vögel</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/seit-jahren-starker-rueckgang-der-hasenpopulation-agrarindustrie-gefaehrdet-kleintiere-und-voegel/</link>
			<description>Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ostern grundlegende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ostern grundlegende Änderungen in der landwirtschaftlichen Praxis angemahnt. Unter den Auswirkungen industrieller Agrarwirtschaft mit großflächigen Monokulturen und hohem Pestizideinsatz hätten insbesondere Kleintiere wie der Feldhase und eine Reihe von Vogelarten zu leiden. Vor zwölf Jahren seien deutschlandweit entsprechend der Jagdergebnisse noch etwa eine halbe Million Hasen nachgewiesen worden. Heute liege die nachgewiesene Zahl bei nur noch rund 350.000 Tieren. Der stärkste Rückgang der Hasenpopulation sei in Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen zu beobachten. <br /><br />&quot;In großräumigen, leeren Agrarlandschaften und in Regionen mit flächendeckenden Maismonokulturen findet der Feldhase immer weniger Lebensraum. Hauptursache dafür ist eine verfehlte Subventionspolitik, die vor allem Anreize für die Agrarindustrie setzt und dem Artenschutz zuwenig Bedeutung beimisst&quot;, sagte der BUND-Naturschutzexperte Magnus Wessel. &quot;Der Einsatz großer Mengen von Pestiziden, die Überdüngung der Äcker und das Umpflügen von Feldrändern – das alles findet im Rahmen der bestehenden Gesetze statt. Die Folge sind dramatische Verluste bei Feldhasen und zahlreichen anderen Tier- und Pflanzenarten. Bundesagrarministerin Ilse Aigner muss endlich dafür sorgen, dass die EU-Subventionen an wirksame Regeln für den Artenschutz gekoppelt werden. Bisher lässt sie hier jedes Engagement vermissen&quot;, sagte Wessel. <br /><br />Für einen besseren Artenschutz plane die EU-Kommission, alle Subventionsempfänger zu verpflichten, sieben Prozent ihrer Betriebsfläche als ökologische Vorrangfläche zu behandeln. Nur wer Ackerraine, Hecken oder Blühstreifen anlege oder schütze, solle künftig noch Direktzahlungen aus Brüssel erhalten. Geplant seien auch neue Regeln zur Fruchtfolge und zum Erhalt von Wiesen und Weiden.<br /><br />Wessel: &quot;Europa muss und kann die andauernde Schädigung und Verarmung seiner Agrarlandschaft stoppen. Davon würden nicht nur Feldhasen, Feldlerchen und viele andere Tier- und Pflanzenarten profitieren, auch die Gewässer und Böden würden von Schadstoffeinträgen aus der Agrarindustrie entlastet. Entsprechende Vorgaben für die Subventionsempfänger, mehr Mittel für den Ökolandbau und ein Ende der umweltschädlichen Überproduktion sind nötig, wenn die Bundesregierung ihr Ziel erreichen will, den Artenverlust zu stoppen.&quot;
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><media 7789 _blank download_extern>BUND-Hintergrund: Gefährdung der Feldhasenbestände durch Pestizide</media></li><li><media 3570 _blank download_extern>Steckbrief: Der Feldhase</media></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin, Tel. (0 30) 275 86 -481</li><li>Magnus Wessel, BUND-Experte für Naturschutz, Tel. (0 30) 275 86 -543</li><li> Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 275 86 -425 / -489,&nbsp; <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:10:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4824 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ölknappheit und steigende Spritpreise sind Ergebnis falscher Wirtschafts- und Verkehrspolitik. BUND: Pendlerzulage einführen statt Gutverdiener weiter mit hohen Pauschalen begünstigen</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/oelknappheit-und-steigende-spritpreise-sind-ergebnis-falscher-wirtschafts-und-verkehrspolitik-bund/</link>
			<description>Berlin: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind Forderungen nach einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind Forderungen nach einer Erhöhung der Pendlerpauschale oder einer Senkung der Mineralölsteuer Ausdruck politischer Verlogenheit. Die Umweltschutzorganisation forderte die Bundesregierung auf, stattdessen auf EU-Ebene strenge Vorgaben zur Senkung des Spritverbrauchs durchzusetzen. Bemerkenswert in der gegenwärtigen Diskussion sei auch das Schweigen der Autoindustrie, die sich seit vielen Jahren gegen solche Vorgaben sowie gegen Tempolimits wehre. Damit trage sie direkt zur Verknappung des Öls und zu hohen Spritpreisen bei.<br /><br />&quot;Wenn Vertreter von CDU/CSU und FDP oder aus Wirtschaftsverbänden wegen gestiegener Spritpreise die Entfernungspauschale anheben wollen, dann ist dies nichts als Populismus. Nie war die Pendlerpauschale so verkehrt wie heute. Sie fördert vor allem jene, die weit und viel pendeln und die viel verdienen. Die Zulage benötigen aber zuerst jene, die wenig verdienen&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. &quot;Wir brauchen eine Pendlerzulage, die abgestuft nach der jeweiligen Entfernung zwischen Wohnen und Arbeitsplatz gewährt wird. Je weiter beides auseinander liegt, desto geringer sollten die Kilometersätze sein. Nur ein grundlegend reformierter Pendlerausgleich setzt bei der Wohnortwahl, beim Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel oder bei der Wahl eines sparsamen Autos die richtigen umwelt- und siedlungspolitischen Anreize&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende. <br /><br />Die Probleme steigender Mobilitätskosten seien viel zu ernst, um sie Populisten zu überlassen, sagte Weiger. Klamme öffentliche Kassen, der Klimawandel und die Ressourcenverknappung müssten Gründe genug sein, um eine Reform der Pendlerpauschale vorzunehmen. &quot;Die Zeit billigen Öls ist vorbei, für die Umwelt und für alle wird es immer teurer und riskanter, an die fossilen Treibstoffe zu kommen. Kurzfristige Scheinlösungen, die als Wahlkampfhits dienen sollen, helfen da nicht weiter&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende.<br /><br />Aber auch die Arbeitgeber und ihre Verbände müssten endlich mehr Verantwortung gegenüber ihren Arbeitnehmern wahrnehmen und Konzepte erstellen, wie ihre Angestellten auch in Zukunft bezahlbar und umweltfreundlich ihre Arbeitsstätten erreichen könnten. Dazu gehörten eine bessere Standortplanung mit Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr, Jobtickets sowie die Förderung von Fahrgemeinschaften und des Radverkehrs.<br /><br />
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link http://www.bund.net/pdf/pendlerzulage _blank download_extern>BUND-Reformvorschlag für eine Pendlerzulage</link></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Werner Reh, BUND-Verkehrsexperte, Tel: (0 30) 275 86 -435, <link werner.reh@bund.net - mail "Opens window for sending email">werner.reh@bund.net</link></li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 275 86 -425 / -489, <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 11:29:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4818 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Abenteuer Faltertage: Schmetterlinge zählen von April bis Oktober</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/abenteuer-faltertage-schmetterlinge-zaehlen-von-april-bis-oktober/</link>
			<description>Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat dazu aufgerufen, von April bis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat dazu aufgerufen, von April bis Ende Oktober bundesweit Schmetterlinge zu zählen. Mit der seit 2005 alljährlich stattfindenden Zähl-Aktion macht der Umweltverband auf die Bedrohung der Schmetterlinge aufmerksam und sensibilisiert die Öffentlichkeit für den Naturschutz. Bei der Aktion mit dem Titel &quot;Abenteuer Faltertage&quot; wird mithilfe von Zählbögen nach zehn einfach zu erkennenden und verbreiteten Schmetterlingsarten gesucht. Die gesichteten Exemplare werden dem BUND entweder online unter <link http://www.bund.net/faltertage _self>www.bund.net/faltertage</link> oder per Post gemeldet. Aus den gewonnenen Daten zieht der Umweltverband Rückschlüsse auf die Entwicklung des Schmetterlingsbestandes in Deutschland.<br /><br />Obwohl es immer noch viele Schmetterlinge zu geben scheine, seien einige Arten besonders gefährdet, sagte Nehle Hoffer, Schmetterlings-Expertin beim BUND. &quot;Nur etwa einem Fünftel der Schmetterlingsarten in Deutschland geht es gut. Die meisten Arten leiden vor allem unter der industriellen Land- und Forstwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. Pestizide schädigen nicht nur Lebensraum und Nahrungsgrundlage der Schmetterlinge, sondern auch die Insekten direkt&quot;, sagte Hoffer. <br /><br />Ein möglichst artenreicher Garten oder ein Balkon mit einheimischen Pflanzen helfe den Schmetterlingen beim Überleben, so Hoffer. Die Raupen der Schmetterlinge würden oft nur ausgewählte Pflanzenarten fressen. Ausgewachsene Schmetterlinge benötigten für die Eiablage ebenfalls bestimmte heimische Gewächse. Der BUND empfiehlt deshalb zum Beispiel Brennnesseln stehenzulassen. Auch der Kauf von Bioprodukten trage zum Schmetterlingsschutz bei. In der Biobranche verzichteten die Landwirte auf den Einsatz von giftigen Pestiziden und Düngemitteln.<br /><br />
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li> <link http://www.bund.net/themen_und_projekte/abenteuer_faltertage/ _self>Abenteuer Faltertage</link></li><li>Broschüre <link http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/faltertage/20100308_faltertage_broschuere_schmetterlinge_schuetzen.pdf _blank download_extern>&quot;Schmetterlinge schützen&quot;</link> mit Informationen zum Schmetterlingsschutz über das<link http://www.bund.net/publikationen/publikationen_bestellen/ _self> Bestellformular bestellen</link> (unter &quot;Abenteuer Faltertage&quot;)</li><li><link http://www.bund.net/bundnet/presse/bild_und_ton/aktionen_und_projekte/#c4882%20 _self>Pressefotos von Schmetterlingen und Logos zum &quot;Abenteuer Faltertage&quot; </link></li></ul>
<h2>Pressekontakt </h2>
<ul><li>Nehle Hoffer, BUND-Naturschutzreferat, Tel. (0 30) 27 586 -418,&nbsp;<link nehle.hoffer@bund.net - mail "Opens window for sending email">nehle.hoffer@bund.net</link></li><li>Almut Gaude, BUND-Pressereferentin, Tel. (030) 275 86 -464 / -425, <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:23:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4817 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Solar-Kürzung ist &quot;energiepolitische Geisterfahrt&quot; von CDU/CSU und FDP. Photovoltaik darf nicht abgewürgt werden</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/solar-kuerzung-ist-energiepolitische-geisterfahrt-von-cducsu-und-fdp-photovoltaik-darf-nicht-abg/</link>
			<description>Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte heute die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte heute die Kürzungsbeschlüsse des Deutschen Bundestags bei der Photovoltaik scharf. &quot;Die Regierungsfraktionen legen die Axt an die Energiewende und würgen die Photovoltaik ab. Das ist eine energiepolitische Geisterfahrt von CDU/CSU und FDP&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. &quot;Bei uns in Deutschland, Europa und weltweit gehört die Solarstromerzeugung zu den Grundpfeilern der Energiewende. Die gefährliche Atomenergie und die klimaschädlichen fossilen Kraftwerke können nur durch einen Mix umweltfreundlicher Energien ersetzt werden. Wie dieser Mix ausgebaut wird, muss endlich das Thema sein.&quot;<br /><br />Zwar hält Weiger es ebenfalls für erforderlich, das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelmäßig auf seine Wirkungen hin zu überprüfen. Änderungen an diesem Gesetz müssten jedoch behutsam und mit Augenmaß vorgenommen werden. Das jetzige Hau-Ruck-Verfahren gefährde nicht nur die Solarmodulhersteller existentiell. Es gehe auch um den Fortbestand zehntausender Arbeitsplätze im regionalen Handwerk, das sich mit großem Einsatz an der Energiewende beteiligt habe, sagte der BUND-Vorsitzende. <br /><br />&quot;In Deutschland gibt es inzwischen über 800.000 Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern, nicht wenige davon sind Bürgersolaranlagen. Dass nur Gutbetuchte etwas von der Solarförderung haben, ist ein Mythos, der auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer wird. Wir alle profitieren davon. Die Bundesregierung wird das Ziel, im Jahr 2020 ein Zehntel des Stroms mit Solaranlagen zu erzeugen, niemals erreichen, wenn sie die Photovoltaik abwürgt. Wir fordern den Bundesrat auf, diese falsche Weichenstellung zu verhindern&quot;, sagte Weiger. <br /><br />In den letzten Monaten hätten die Solaranlagen in Deutschland zeitweilig so viel Strom geliefert wie ein Dutzend Atomkraftwerke. Damit hätten sie wesentlich dazu beigetragen, dass die Stromversorgung im Winter stabil geblieben sei. Solarstrom ergänze den Windstrom optimal. &quot;Die drastische Absenkung der Photovoltaik-Förderung und die künftige Förderung nur noch für einen Teil des Stroms ist ein Angriff auf das erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz. Viele Menschen und viele Staaten beneiden Deutschland um das EEG. Es ist zurzeit das einzige Gesetz, das die Energiewende und den Klimaschutz voranbringt. Wir sollten es nicht aushöhlen sondern ausweiten&quot;, sagte Weiger.<br /><br />Wer nicht wolle, dass die Verbraucher durch die EEG-Förderumlage zu stark belastet würden, der müsse die Ausnahmen für energieintensive Betriebe abschaffen und die Kosten für erneuerbaren Strom endlich gerecht verteilen, sagte der BUND-Vorsitzende. Für 2012 prognostizierten die Übertragungsnetzbetreiber eine EEG-Umlage in Höhe von knapp 3,6 Cent je Kilowattstunde Strom. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums würde sie bei lediglich 2,6 Cent liegen, wenn die derzeit geltenden Ausnahmeregeln für energieintensive Betriebe abgeschafft würden.
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_energie/erneuerbare_energien/sonnenenergie/ _self>Hintergrund zur Sonnenenergie</link></li></ul>
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li> Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. (0 30) 275 86 -421</li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (030) 275 86 -425 / -489, <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 10:56:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Erstes &quot;Wildkatzendorf&quot; Deutschlands in Thüringen eröffnet</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/erstes-wildkatzendorf-deutschlands-in-thueringen-eroeffnet/</link>
			<description>Erfurt/Berlin: Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Hubert Weiger,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erfurt/Berlin: Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben heute in dem Ort Hütscheroda bei Hörselberg-Hainich in der Nähe von Eisenach das erste &quot;Wildkatzendorf&quot; Deutschlands eröffnet. Das Vorhaben des Naturschutzverbandes, mit einem &quot;Rettungsnetz für die Wildkatze&quot; das Überleben dieser und anderer gefährdeter Tierarten zu sichern, bekommt damit in der Mitte Deutschlands ein Zentrum für Bildung und Begegnung. <br /><br />Direkt am UNESCO-Welterbe &quot;Nationalpark Hainich&quot; gelegen können Besucher künftig ein naturnahes Wildkatzen-Schaugehege, das Informationszentrum &quot;Wildkatzenscheune&quot; und die Aussichtsplattform &quot;Hainichblick&quot; zum Kennenlernen der scheuen Tiere nutzen. Als besonders anspruchsvolle und seltene Art ist die Wildkatze ein Symboltier für die notwendige Vernetzung von Lebensräumen und steht stellvertretend für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. <br /><br />Hubert Weiger: &quot;Das Wildkatzendorf macht die Faszination der heimischen kleinen Raubkatzen und die Notwendigkeit, ihre Lebensräume zu erhalten und miteinander zu vernetzen, vor Ort erlebbar. Das 'Dorf der Wildkatzen' ist Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit vieler Partner zum Schutz dieser seltenen Tierart. Anwohner, Gemeinden, Politik, Behörden und andere Interessenvertreter haben an einem Strang gezogen. Dies sollte bundesweit im Naturschutz Schule machen.&quot;<br /><br />Schon 2004 war in Thüringen der Grundstein für das &quot;Rettungsnetz für die Wildkatze&quot; gelegt worden. Um im Nationalpark Hainich den Wildkatzen neue Lebensräume zugänglich zu machen und ihnen langfristig eine Überlebenschance zu geben, wurde damals vom Hainich bis zum Thüringer Wald der erste &quot;grüne Korridor&quot; aus Bäumen und Büschen gepflanzt. Der „BUND-Wildkatzenwegeplan“ sieht inzwischen einen Waldverbund in ganz Deutschland mit einer Gesamtlänge von 20.000 Kilometern vor.<br /><br /> Das &quot;Wildkatzendorf&quot; ist ein Projekt der Wildtierland Hainich gGmbH, einer Gesellschaft des BUND-Landesverbands Thüringen, der Gemeinde Hörselberg-Hainich, der Verwaltungsgemeinschaft Mihla und der Gesellschaft zur Entwicklung des Nationalparks Hainich e.V.<br /><br /> Das &quot;BUND-Rettungsnetz für die Wildkatze&quot; wird durch die Informationskampagne &quot;Biotopvernetzung – Netze des Lebens&quot; begleitet und vom LIFE+-Programm der Europäischen Union gefördert. <br /><br />
<h2>Mehr Informationen</h2>
<ul><li><link http://www.bund.net/wildkatzenfotos _self>Druckfähige Bilder</link></li><li><link http://www.bund.net/index.php?id=4590 _self>Netze des Lebens (LIFE+)</link></li></ul>
<h2>&nbsp;Pressekontakt</h2>
<ul><li>Christiane Bohn, BUND-Expertin für Wildkatzen, Tel. (0 30) 275 86 -496 </li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30)&nbsp;275 86- 425 / -489, <link christiane.bohn@bund.net - mail "Opens window for sending email">christiane.bohn@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:08:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Weltwassertag 2012: Wasser und Nahrungssicherheit gehören zusammen</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/weltwassertag-2012-wasser-und-nahrungssicherheit-gehoeren-zusamme/</link>
			<description>Berlin: „Wasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Deshalb kann es Nahrungssicherheit nur mit einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: &quot;Wasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Deshalb kann es Nahrungssicherheit nur mit einem gesicherten Zugang zu sauberem Wasser geben&quot;, sagte der BUND-Wasserexperte Winfried Lücking zum Motto des diesjährigen UN-Weltwassertages &quot;Wasser und Nahrungssicherheit&quot; am 22. März. Vor allem in den Ballungszentren steige der Bedarf an Nahrungsmitteln, Wasser und Energie weiter stark an. Neben einer wachsenden Weltbevölkerung und der zunehmenden Industrialisierung gehöre die sich ausdehnende agrarindustrielle Landwirtschaft zu den Hauptursachen der gegenwärtigen Wasserkrise. Der Aufkauf von Ländereien und die damit einher gehende Vertreibung von Kleinbauern aus ihren angestammten Gebieten, die Privatisierung von Wasserressourcen durch internationale Kapitalgesellschaften und eine weiträumige künstliche Beregnung großer Felder in wasserarmen Regionen verschärften die Wasserprobleme zusätzlich. <br /><br />Auch durch Übernutzung und Verschmutzung wachse der Druck auf die Wasserressourcen. Der Klimawandel werde ebenfalls dazu beitragen, dass künftig besonders in den wasserärmeren Regionen mit Versorgungslücken und Engpässen zu rechnen sei, so der BUND-Experte Lücking. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen würden im Jahr 2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung von Wasserknappheit betroffen sein. Verursacht werde dies vor allem von großen Industrie- und Agrarbetrieben, die für rund 70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich seien. Fast eine Milliarde Menschen hätten bereits jetzt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und über 2,6 Milliarden keinen Zugang zu akzeptablen sanitären Einrichtungen. Eine Privatisierung der Wasserversorgung lehnte der BUND-Wasserexperte ab.<br /><br />&quot;Die Wasserversorgung gehört in die öffentliche Hand. Eine Privatisierung der Wasserversorgung führt in die ökologische und versorgungspolitische Sackgasse. Am Ende steigt der Preis für das lebensnotwendige Wasser und schließlich können es sich nur noch die Bessergestellten leisten&quot;, sagte Lücking. Auch hierzulande seien die Wasserressourcen gefährdet, so der BUND-Experte. Zu den Hauptverschmutzern in Deutschland gehöre die industrielle Landwirtschaft mit ihren steigenden Pestizid- und Nitrateinträgen.<br /><br />&quot;Zu den Kollateralschäden der Massentierhaltung gehören auch die Überdüngung der Felder und die damit verbundene Verschmutzung des Grundwassers. Allein die Geflügel- und Schweinehaltung wird mit über einer Milliarde Euro jährlich subventioniert. Das scheinbar billige Fleisch in den Supermärkten ist in Wirklichkeit teuer erkauft, unter anderem mit der Verschmutzung unseres Wassers&quot;, sagte Lücking. Dagegen helfe nur eine Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft.
Sorge bereitet dem BUND-Experten auch der Eintrag von problematischen langlebigen Chemikalien in die Gewässer. Trotz fortgeschrittener Klärtechnik seien Flammschutzmittel, Arzneimittelrückstände und regelmäßig auftauchende Industriechemikalien, die bei Betriebsstörungen freigesetzt würden, in den Flüssen zu finden. Um die Trinkwasserressourcen zu schützen bestehe aus Vorsorgegründen hier dringender Handlungsbedarf. Ziel müsse es sein, langlebige und giftige Chemikalien durch andere, umweltverträglichere Stoffe zu ersetzen.
<h2>Pressekontakt</h2>
<ul><li>Winfried Lücking, BUND-Wasserexperte, Tel. (0 30) 2 75 86 -465 oder Mobil: 0160 82 93 414 </li><li>Sebastian Schönauer, BUND-Wasserexperte, Tel. 0174 88 82 880</li><li> Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86 -425 / -489, <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 13:01:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4814 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Dickmachende Weichmacher&quot;: Hormonelle Schadstoffe können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/dickmachende-weichmacher-hormonelle-schadstoffe-koennen-zu-fettleibigkeit-und-diabetes-fuehren/</link>
			<description>Berlin: Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Das ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der BUND heute in Berlin zeitgleich mit einer Veröffentlichung in London und Brüssel vorstellte. In Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen sind die genannten Chemikalien enthalten. Sie gelangen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper. Bisher wurden diese Chemikalien vor allem mit Störungen der Sexualfunktionen in Verbindung gebracht. <br /><br />Die jetzt vorgelegte Literaturstudie, die fast 240 Untersuchungen zusammenfasst, zeige deutlich, dass zu den Ursachen von Übergewicht und Diabetes auch hormonelle Schadstoffe gehören, sagte Sarah Häuser, Chemie-Expertin beim BUND.<br /><br />&quot;Die Belastung mit Chemikalien wie Bisphenol A im Mutterleib hat bei Versuchstieren zu einer späteren Gewichtszunahme und einer erhöhten Insulinresistenz geführt. Damit besteht die Gefahr, dass beim Menschen Diabetes ausgelöst wird. Angesichts dieser Erkenntnis muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Chemikalien-Belastung vor allem für empfindliche Gruppen wie schwangere Frauen und Kinder minimiert wird. Weichmacher und Bisphenol A müssen durch sichere Alternativen ersetzt werden&quot;, sagte Häuser. Eine bessere Regulierung dieser Chemikalien würde sich in einer besseren Lebensqualität für die Betroffenen und in massiven finanziellen Einsparungen im Gesundheitssystem auszahlen. <br /><br />Die Zahl der unter Diabetes und Fettleibigkeit leidenden Menschen habe in den letzten Jahrzehnten weltweit massiv zugenommen, so Häuser. Während sich der Trend zu Übergewicht und Fettleibigkeit in den Industrieländern in den letzten Jahren auf einem - viel zu hohen Niveau - eingependelt habe, werde für Diabetes eine weitere Steigerung der Erkrankungen prognostiziert. Deutschland gehöre mit einer Diabetes-Rate von neun Prozent zu den am stärksten betroffenen Ländern in Europa.<br /><br />Professor Gilbert Schönfelder, Toxikologe am Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité Berlin: &quot;Die Diabetes- und Fettleibigkeitsraten haben weltweit epidemische Ausmaße angenommen. Als Ursachen dafür werden bisher in erster Linie falsche Ernährung und Bewegungsmangel gesehen. Neue Studien zeigen aber, dass die Belastung mit hormonellen Schadstoffen einen wichtigen und bisher unterschätzten Anteil daran haben könnte. Deshalb müssen die Vorsorgemaßnahmen ausgebaut werden. Hormonell wirksame Chemikalien dürfen vor allem nicht in die Körper von Kindern, aber auch nicht in die von Erwachsenen gelangen.&quot;<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Mehr Informationen</span> 
<ul><li>zu Chemie und Gesundheit – <link 15326>Krank durch Chemikalien</link></li><li><media 19815 _blank download_extern "Kurzfassung der Studie "Dickmachende Weichmacher. Der Einfluss von hormonellen Schadstoffen auf Fettleibigkeit und Diabetes">Kurzfassung der Studie &quot;Dickmachende Weichmacher. Der Einfluss von hormonellen Schadstoffen auf Fettleibigkeit und Diabetes&quot; herunterladen</media></li><li> <media 19814 _blank download_extern "englische Langfassung "Review of the Science Linking Chemical Exposures to the Human Risk of Obesity and Diabetes">englische Langfassung &quot;Review of the Science Linking Chemical Exposures to the Human Risk of Obesity and&nbsp; Diabetes&quot; herunterladen</media></li></ul>
<span style="font-weight: bold;">Pressekontakt</span>
<ul><li> Sarah Häuser, BUND-Chemikalien-Expertin, Tel. (0 30) 27 58 6-463, Mobil: (01 76) 93 16 48 68, E-Mail: <link sarah.haeuser@bund.net - mail sarah.haeuser@bund.net>sarah.haeuser@bund.net</link> </li><li>Almut Gaude, BUND-Pressereferentin, Tel. (0 30) 2 75 86-464/-489, Mobil: (01 63) 6 07 90 90, E-Mail: <link presse@bund.net - mail presse@bund.net>presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 09:29:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">4813 at http://www.bund.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiewende erfordert Durchbruch bei Effizienzmaßnahmen. BUND legt 7-Punkte-Programm zum Energiesparen vor</title>
			<link>http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/energiewende-erfordert-durchbruch-bei-effizienzmassnahmen-bund-legt-7-punkte-programm-zum-energiesp/</link>
			<description>Berlin: Das Ziel der Bundesregierung, in Deutschland bis 2020 rund 20 Prozent des Energieverbrauchs...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin: Das Ziel der Bundesregierung, in Deutschland bis 2020 rund 20 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen, wird nach Einschätzung des BUND deutlich verfehlt. Eine der wichtigsten Ursachen dafür sei der nach wie vor zu hohe Stromverbrauch in Industrie und Haushalten. Um vorhandene Reserven zur Senkung des Stromverbrauchs in Deutschland zu mobilisieren, veröffentlichte der BUND ein sieben Punkte umfassendes Programm zur Steigerung der Energieeffizienz. Das Programm soll Industrie, Gewerbe und Verbraucher motivieren, bei Neuanschaffungen die jeweils sparsamsten Geräte einzusetzen. Der Stromverbrauch der Geräte sollte über ihre gesamte Lebensdauer ausgewiesen werden. In Industriebetrieben sollen Stromfresser ausgetauscht und einkommensschwache Haushalte bei der Anschaffung besonders sparsamer Geräte unterstützt werden. Nach dem sogenannten &quot;Top-Runner-Ansatz&quot; sollen die effizientesten Elektrogeräte zum Standard werden. <br /><br />&quot;Bisher wird im Stromsektor die erforderliche Verbrauchsreduzierung deutlich verfehlt. Wenn hier nicht nachgelegt wird, scheitert die Energiewende insgesamt. Neue Effizienztechnologien schaffen neue Exportmärkte und bis zu 200.000 neue Arbeitsplätze. Allein dies sollte Motivation genug sein, um endlich ein Top-Runner-Programm aufzulegen&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. <br /><br />Die vor drei Wochen zwischen Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Umweltminister Norbert Röttgen vereinbarte deutsche Position zur EU-Effizienzrichtlinie trage nicht dazu bei, den Energieverbrauch deutlich zu senken, sagte Weiger. Nach monatelangem Streit hatten Rösler und Röttgen vereinbart, es jedem EU-Land selbst zu überlassen, wie es den Energieverbrauch senkt. Entgegen den Plänen der EU-Kommission sollen außerdem die Energieversorger nicht verpflichtet werden, bei ihren Kunden Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauchs um jährlich 1,5 Prozent zu fördern. &quot;Allein in Deutschland wäre es damit möglich gewesen, pro Jahr rund sieben Milliarden Euro bei Energieimporten einzusparen&quot;, sagte Weiger. &quot;Dazu ist jedoch eine wirksame und mit verbindlichen Maßnahmen unterlegte Richtlinie zur Steigerung der Energieeffizienz erforderlich&quot;, so der BUND-Vorsitzende. <br /><br />Die Bundesregierung müsse verstärkt auf EU-Kommissar Günther Oettinger einwirken, auf EU-Ebene ebenfalls ein umfassendes Top-Runner-Programm einzuführen, sagte Weiger. Nationale Maßnahmen zur Durchsetzung der energieeffizientesten Geräte könnten dies unterstützen. <br /><br />Martin Pehnt, Energieexperte vom ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg: &quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesumweltminister Norbert Röttgen betonen immer wieder die Bedeutung eines Top-Runner-Programms und bezeichnen es als Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Zwischen dieser Rhetorik und dem politischen Handeln klafft jedoch eine riesige Lücke. Deutschland braucht endlich ein Top-Runner-Programm, das den Markt für energieeffiziente Techniken deutlich ankurbelt und den Stromverbrauch um zehn Prozent im Vergleich zu 2008 verringert. Das hat sich die Bundesregierung vorgenommen und das sollte sie auch umsetzen.&quot;
<span style="font-weight: bold;">Mehr Informationen</span>
<ul><li><link http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/energie/20120312_klima_energie_toprunner_studie.pdf _blank download_extern>BUND-Studie zum Top-Runner-Programm herunterladen</link></li></ul>
<span style="font-weight: bold;">Pressekontakt</span>
<ul><li>Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. (0 30) 27 58 6-421</li><li>Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 27 58 6-425/-489, <link presse@bund.net - mail "Opens window for sending email">presse@bund.net</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 09:27:00 +0100</pubDate>
			
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