5. September 2009

Anti-Atom-Demonstration "Einfach mal abschalten - ATOMKRAFT NEIN DANKE!"

Mehr als 350 Trecker und rund 50.000 Menschen setzen ein machtvolles Zeichen: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien

Anti-Atom-Demo am 5. September 2009 in Berlin: viele Menschen mit BUND-, BUNDjugend- und Anti-Atom-Sonnen-Fahnen und -Bannern, Foto: BUND

Berlin: Rund 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker beteiligten sich an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am Samstag in Berlin und erteilten der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage. Dazu erklärte der Trägerkreis des Anti-Atom-Trecks: "Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei! Nach Asse II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluss erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. Keine Regierung soll glauben, dass sie gegen diese deutliche Mehrheit der Bevölkerung an der Atomenergie festhalten kann. Dieser Widerstand hat in seiner gesellschaftlichen Breite eine völlig neue Qualität erreicht. Politisch ist die Atomenergie tot!"

Mehr als 350 Trecker vor allem aus Lüchow-Dannenberg, aber auch aus anderen Teilen Norddeutschlands und aus Brandenburg standen schon gegen Mittag vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule auf der Straße des 17. Juni. Viele Treckeranhänger waren als politische Themenwagen geschmückt oder von Firmen und Verbänden gestaltet. Am Nachmittag erfolgte die Direkteinspielung eines Beitrages von der IG-Metall-Großveranstaltung in Frankfurt mit einem Grußwort des Vorsitzenden Berthold Huber.

Die Anti-Atom-Demo wurde von einem Trägerkreis aus Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), .ausgestrahlt, der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, der Bäuerlichen Notgemeinschaft (Wendland), Campact und ROBIN WOOD veranstaltet.

Weitere Informationen

Pressekontakt

  • BUND, Rüdiger Rosenthal, Tel. 01 71 / 8 31 10 51
  • Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Peter Dickel, Tel. 05 31 / 89 56 01
  • .ausgestrahlt, Jochen Stay, Tel. 01 70 / 9 35 87 59
  • Bäuerliche Notgemeinschaft, Jana Wiegreffe, Tel. 01 51 / 52 56 21 94
  • BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke, Tel. 01 70 / 51 05 6 06
  • ROBIN WOOD, Thomas Erbe, Tel. 01 75 / 1 58 23 29



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