11. Juni 2008

„Stromlücke“ ist eine Schimäre. Atom- und Kohlekraftwerke sind verzichtbar

Berlin: Zur aktuellen Debatte über das Vorhandensein einer Versorgungslücke im Energieangebot erklärte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Selbst das Umweltbundesamt hat klargestellt, dass ohne Atomstrom und ohne neue Kohlekraftwerke ambitionierte Klimaschutzziele und eine sichere Stromversorgung erreichbar sind. Auch die Länderwirtschaftsminister müssen einsehen, dass ihr Plädoyer pro Atomkraft nicht mehr zeitgemäß ist. Und sie sollten dafür sorgen, dass mehr in effiziente und klimaschonende Heizkraftwerke und in Energieeffizienz investiert wird. Das würde in ihren Bundesländern zudem die regionale Wirtschaft stärken und für neue Arbeitsplätze sorgen.“

Nach Ansicht des BUND könnten regenerative Energien bis 2020 die Kapazitäten der abzuschaltenden Atomkraftwerke ersetzen. Werde der Stromverbrauch bis dahin um ein Fünftel gesenkt und der Anteil des Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) auf rund 30 Prozent gesteigert, sei Deutschland weit von einer so genannten „Stromlücke“  entfernt.

BUND-Hintergrundpapier „Mit Atomkraft das Klima retten? Nein Danke.“ 

Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. 030-27586-421 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 030-27586-425/-489, Fax: -440, E-Mail: presse@bund.net




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