Sie befinden sich hier:
15. April 2008

Wärmepumpe: kein Vorteil für die Umwelt

Kategorie: Klima, Technik, Strom sparen

Heizen mit Wärme aus Erde, Luft und Wasser? -  Das hört sich nicht nur für Umweltschützer sehr attraktiv an. Es schürt zudem die Hoffnung vieler Verbraucher, unabhängiger von Energiepreissteigerungen zu sein. Doch die elektrische Wärmepumpe, mit der das möglich sein soll, hält nicht, was sie verspricht, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Richtig ist zwar, dass Wärmepumpen Wärme aus dem Erdreich, der Luft oder dem Grund- und Abwasser aufnehmen und mit dieser Wärme geheizt oder Nutzwasser erhitzt werden kann. Dafür benötigt die Pumpe jedoch sehr viel Strom. Dieser Strom stammt vor allem im Winter aus ineffizienten Kohlekraftwerken. So stellt man mit einer Wärmepumpe die Heizung letztlich auf Strom aus fossilen Energiequellen um. Ein Vorteil für die Umwelt ist das nicht.

Der BUND rät, statt in eine Wärmepumpe zu investieren, lieber den Energieverbrauch des Hauses durch bessere Dämmung zu senken und erneuerbare Wärmeenergie einzusetzen. Nur bei Passivhäusern im Neubau kann eine kleine Wärmepumpe sinnvoll sein, wenn sie zur Wärmerückgewinnung aus der Abluft dient.

Weitere Informationen zur Wärmepumpe und Umweltschutz

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

Stand: April 2008




Für jede Bestellung, die von Juli bis September 2008 beim Öko-Versandhaus Memo eingeht, stellt der Käufer einen Euro für das BUND-Projekt "Rettungsnetz Wildkatze" zur Verfügung.

Broschüre: Umweltschutz tut gut

Titel der Broschüre: Umweltschutz tut gut (Sonnenblume auf blauem Grund)

Viele kleine Schritte entfalten in der Summe eine große Wirkung: klimaschonendes Heizen, schadstofffreie Babykleidung, ökologische Geldanlagen und vieles mehr. In der Broschüre finden Sie auf 40 Seiten praktische Tipps, wie Sie für sich, die Natur und Umwelt Gutes tun können. Sie können sie für 5 €

im BUNDladen bestellen

Suche

Metanavigation: