2. April 2003
Mehr Natur in die Stadt. BUND und Deutsche Post starten Projekt „Klimaoase“

Schreib mal wieder: Frühlingsgruß inklusive Blumensamen gibt`s in 3000 Postfilialen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Post starten heute in Berlin die Aktion „Klimaoase“ für mehr Lebensqualität in der Stadt. Damit werden in den kommenden Monaten Umweltprojekte gefördert, die mehr naturnahes Grün in die Städte bringen. Die Auswahl erfolgt durch ein Auswahlgremium von BUND und Deutsche Post in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Neben Berlin sind auch Projekte in anderen deutschen Städten vorgesehen. Die Deutsche Post stellt dafür einen Betrag in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung.
„Die Aktion "Klimaoase" bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit dem BUND Umweltprojekte zu fördern, um Städte lebens- und liebenswerter zu machen. Als führender Logistikkonzern und einer der größten zivilen Fuhrparkbetreiber in Deutschland zeigen wir damit einmal mehr Verantwortung für den Umweltschutz.“, so Dr. Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Umwelt der Deutschen Post.
Für den BUND ist die Kooperation mit der Deutschen Post eine wichtige Unterstützung, um städtische Naturprojekte voranzubringen. „Eine ausreichende Versorgung mit Grünflächen, die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, ein günstiges Stadtklima, all das sind entscheidende Faktoren für die Lebensqualität in unseren Städten", sagte Dr. Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer, bei der Auftaktveranstaltung in Berlin. Der BUND will Schmetterlingswiesen, Teichanlagen, Kinderwaldprojekte und andere "grüne Inseln" in Städten fördern und in unterversorgten Stadtbezirken ausbauen.
"Diese Flächen sind wichtig für die Erholung der Menschen und als Oasen für die Natur. Besonders für Kinder ist es schön, wenn sie mitten in der Stadt raus in die Natur können", so Timm weiter.
Für die Deutsche Post ist das Projekt "Klimaoase" ein weiterer Baustein ihres Umweltengagements. Andere Maßnahmen betreffen z.B. die Senkung des Schadstoffausstoßes des Fuhrparks durch ein systematisches Spritspartraining für die Zusteller oder die Anschaffung moderner emissionsarmer Fahrzeuge. Weitere betriebliche Maßnahmen sind auf die Reduzierung des Energieverbrauchs in den Produktionsstätten gerichtet. Auf der Grundlage der vom Vorstand verabschiedeten umweltpolitischen Leitlinien wird der Konzern im Mai diesen Jahres erstmals der Öffentlichkeit einen Umweltbericht vorlegen.
Speziell für das private Grün im Blumentopf oder dem Balkonkasten bietet die Deutsche Post in ihren 3000 größten Filialen im April, Mai und Juni eine Frühlingsgrußkarte an, die Blumensamen enthält. "Eine gute Gelegenheit, Freunden und Verwandten einen Brief zu schreiben und ihn mit Blumengrüßen zu verbinden", betont Dr. Monika Wulf-Mathies.
Weitere Informationen auch unter www.dpwn.de (Konzern/Umweltschutz)
Kontakt:
BUND, Dr. Norbert Franck, 030-275 86 489, norbert.franck@bund.net
Deutsche Post World Net, Dirk Klasen, 0228/182-9988, pressestelle@deutschepost.de
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