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26. Februar 2003

BUND warnt vor Maut-Blockade

Der BUND fordert die Bundesländer auf, jeden Versuch einer Blockade der LKW-Maut zu unterlassen. Die stetig steigende Zahl von Gütertransporten auf der Straße sei eine große Belastung für Mensch, Umwelt und Verkehrswege. Die LKW-Maut, mit der die Verursacher die bisher von der Allgemeinheit getragenen Kosten für Bau und Unterhalt der Straßen bezahlen sollen, sei längst überfällig. Nur mit der Maut bestehe die Chance, das stetige Wachstum des Straßengüterverkehrs zu bremsen. Sie müsse daher so schnell wie möglich auf deutschen Straßen in Kraft treten.

Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer: “Die LKW-Maut ist ein gutes Instrument, um dem Güterverkehr seine wahren Kosten anzulasten. Weitere Maßnahmen bleiben jedoch notwendig: Die Maut muss auf allen Straßen eingeführt, schrittweise angehoben und auch auf kleinere LKW ausgedehnt werden. Der Gütertransport auf der Schiene muss zudem attraktiver werden. Voraussetzung dafür ist die erhebliche Verbesserung der Bahn-Infrastruktur.“

Nach Ansicht des BUND sollten die Einnahmen aus der LKW-Maut für die Modernisierung des Schienennetzes sowie für Reparaturen und Erhalt der Straßen eingesetzt werden. Eine einseitige Zweckbindung der Maut zu Gunsten des Straßenbaus, wie sie einige Bundesländer und die Opposition fordern, lehnt der BUND ab. Eine solche Forderung verhindere die erforderliche Modernisierung des Schienennetzes und bedeute letztlich mehr Transporte auf der Straße.

Bei Rückfragen: Tilmann Heuser, BUND-Verkehrexperte, Tel. 030-27586-435 oder Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 030-27586-425/ -489, Fax: -449; Mobil: 0171-8311051, E-Mail: presse@bund.net

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