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31. Oktober 2007

Abschaffung der Pendlerpauschale wäre konsequenter

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich dafür ausgesprochen, die Entfernungspauschale ganz abzuschaffen. Nur eine solche Entscheidung setze die richtigen klimapolitischen und städtebaulichen Impulse. Die Subventionierung des Pendelns sei ökologisch falsch und sozial fragwürdig. Sie trage außerdem zur Verödung der Innenstädte bei. Statt der jetzt geplanten Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer solle übergangsweise eine befristete Pendlerzulage für Geringverdiener gewährt werden.

Angelika Zahrnt, BUND-Vorsitzende: „Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele vorgegeben und darf diese nicht mit falschen Beschlüssen unterlaufen. Die Ausweitung der Pendlerpauschale wäre ökologisch kontraproduktiv. Die Klimagase steigen vor allem im Verkehrsbereich weiter an und die Pendlerpauschale fördert die Bereitschaft, aufs Land oder in die Speckgürtel der Städte zu ziehen. Die Folgen sind mehr Flächenverbrauch und mehr Verkehr. Und dies wird mit der Pendlerpauschale noch angeheizt.“

Auch in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie habe sich die Regierung zur Senkung des Flächenverbrauchs auf einen Wert von zirka 30 Hektar pro Tag verpflichtet. Vor allem für Verkehrswege, Siedlungen und Gewerbegebiete würden jedoch nach wie vor täglich weit über hundert Hektar versiegelt.

Pressekontakt: Werner Reh, BUND-Verkehrsexperte, Tel. 0 30 / 2 75 86-435 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 030 / 2 75 86-425/489, Fax: -449, E-Mail: presse@bund.net
 




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