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12. Oktober 2007

BUND gratuliert Al Gore und dem UN-Klimarat IPCC zum Friedensnobelpreis

„Kein Frieden ohne Klimagerechtigkeit“

Berlin: Zur Entscheidung des Nobelkomitees, den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore und den UN-Klimarat IPCC mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen, erklärt Angelika Zahrnt, Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Wir gratulieren den Preisträgern Al Gore und dem UN-Klimarat IPCC. Al Gore hat mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ und seinem weltweiten Engagement wie den „Live Earth“-Konzerten die Gefahren des Klimawandels in die Mitte der Gesellschaft getragen. Die regelmäßigen Berichte des UN-Klimarates sind ein entscheidender Beitrag für die öffentliche Klimadebatte. Der Konsens des Gremiums anerkannter Wissenschaftler aus der ganzen Welt stellt die letzten Klimawandelskeptiker ins Abseits und ist maßgebend für politische Entscheidungen.

Die Wahl des Nobelkomitees macht deutlich, dass es keinen Frieden ohne Klimagerechtigkeit geben kann. Sie ist ein Signal für die Verhandlungen über das Kyoto-Nachfolgeabkommen im Dezember in Bali: Wir brauchen jetzt weltweite und verbindliche Maßnahmen, um die dramatischen Folgen des Klimawandels, insbesondere für arme Länder, zu begrenzen. Die Industrieländer stehen in der Pflicht, ihre Klimaschulden zu begleichen und den Entwicklungs- und Schwellenländern bei der notwendigen Anpassung an den Klimawandel zu helfen.“

Pressekontakt: Gerhard Timm, BUND-Geschäftsführer, Mobil 01 70 / 4 04 28 97 bzw. Katrin Riegger, BUND-Pressestelle, Tel. 030 / 2 75 86-464/489, Fax: -449, E-Mail: presse@bund.net




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Titelseite des Jahresberichtes 2007, Libelle als Titelbild

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