Klimakiller der Saison: Finger weg von ineffizienten Raumklimageräten!

Ausriss aus einem Werbeprospekt: Angebot eines Kompaktklimageräts
Stromfresser: Klimagerät, Effizienzklasse D

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen scheinbar günstige Kompaktklimageräte, um ihre Wohnräume zu kühlen. Was vielen nicht bewusst ist: In einem heißen Sommer kann ein solches Gerät mehr Strom verbrauchen als ein Kühlschrank im ganzen Jahr. Ein Stromverbrauch von 1.000 Kilowattstunden und damit 200 Euro Stromkosten sind schnell erreicht. Dennoch könnte sich bis 2030 der Bestand an mobilen Klimageräten in deutschen Haushalten verdoppeln. Das hätte zusätzliche, wenngleich unnötige CO2-Emissionen von rund 100 Millionen Kilogramm im Vergleich zum Jahr 2005 zur Folge.

 

BUND-Analyse: Hitzegeplagte in Bau- und Elektromärkten schlecht beraten

Der BUND hat die Kundenberatung beim Kauf von Raumklimageräten in insgesamt 44 Märkten führender Baumarkt- und Elektrohandelsketten getestet. Besonders negativ fielen dabei die Elektromärkte Mediamarkt (Gesamtnote ungenügend) und Conrad (mangelhaft) auf: Kunden werden unzureichend beraten und sie bekommen zu viele höchst ineffiziente Geräte angeboten. Insgesamt wird immer noch zu häufig gegen die Verpflichtung verstoßen, den Energieverbrauch zu kennzeichnen. Allein die Kette Medimax zeigt, dass es auch anders geht: sowohl durch eine befriedigende Beratungsqualität als auch eine lückenlose Kennzeichnung des Energieverbrauchs.

 

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Das Projekt Energieeffizienz des BUND wird gefördert vom Umweltbundesamt (UBA). Die Verantwortung für den Inhalt des Internetauftritts liegt bei den AutorInnen.



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