Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen scheinbar günstige Kompaktklimageräte, um ihre Wohnräume zu kühlen. Was vielen nicht bewusst ist: In einem heißen Sommer kann ein solches Gerät mehr Strom verbrauchen als ein Kühlschrank im ganzen Jahr. Ein Stromverbrauch von 1.000 Kilowattstunden und damit 200 Euro Stromkosten sind schnell erreicht. Dennoch könnte sich bis 2030 der Bestand an mobilen Klimageräten in deutschen Haushalten verdoppeln. Das hätte zusätzliche, wenngleich unnötige CO2-Emissionen von rund 100 Millionen Kilogramm im Vergleich zum Jahr 2005 zur Folge.