Bienen- und Vogelsterben jetzt stoppen

Aktionsgrafik 'Das Schweigen der Lerche', Quelle: BUND

Pestizide sind entscheidend am Sterben ganzer Bienenvölker beteiligt. Insbesondere die Neonikotinoide schwächen das Immunsystem der Honigproduzenten und machen sie anfällig für den Befall von Milben und Viren. Außerdem verlieren sie ihre Orientierungsfähigkeit, so dass sie nicht mehr zu ihrem Volk zurückfinden. Ein großes Problem – denn als wichtige Bestäuber sichern Bienen 35 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel. Auch das Vogelsterben in der Agrarlandschaft wird durch diese Pestizide verursacht, denn auch andere Insekten, die Nahrung vieler Vogelarten, werden getötet.

Am 29.4.2013 fand eine wichtige Abstimmung auf EU-Ebene statt – und siehe da: Die EU-Mitgliedsstaaten verbieten tatsächlich die Nutzung von drei Neonikotinoiden für den Zeitraum von zwei Jahren – das ist immerhin ein Anfang!

Schreiben Sie jetzt eine E-Mail an Bundeslandwirtschafts­ministerin Ilse Aigner, damit sie an dem Thema dranbleibt. Der BUND fordert, allen Neonikotinoiden für alle Kulturpflanzen die Zulassung zu entziehen. Zum Schutz der Bienen und Vögel!

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Jetzt unterschreiben: Bienen- und Vogelsterben stoppen!


Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

Untersuchungen mehrerer unabhängiger Wissenschaftler belegen es sehr klar: Neonikotinoide schädigen das Immunsystem und das Orientierungsvermögen unserer Bienen. Sie töten andere Insekten und nehmen damit den Vögeln der Agrarlandschaft ihre Nahrung. Diese werden immer seltener. Ich bin sehr besorgt über das Bienen- und Vogelsterben und möchte nicht weiter tatenlos zusehen. Ich fordere Sie als Bundeslandwirtschaftsministerin zum Handeln auf! Nehmen Sie die Pestizidgruppe der Neonikotinoide vom Markt! Weisen Sie Ihre Zulassungsbehörde an, allen Neonikotinoiden für alle Kulturpflanzen die Zulassung zu entziehen. Schützen Sie damit unsere Bienen und die Vögel der Agrarlandschaft.

Mit freundlichen Grüßen,

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