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Juni 2009

BUND-Aktion am 28. Juni vor der Parteizentrale der CDU, Text auf Banner: Endzeit für Atomkraftwerke! Keine längeren Laufzeiten, Frau Merkel!

Mit einer zwei Meter hohen "Atom-Ausstiegsuhr" demonstrierte der BUND vor dem Berliner Congress Center gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. CDU und CSU stellten dort ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl im Herbst vor. Die Uhr zeigt jene sieben Atomkraftwerke, die entsprechend einer Vereinbarung zwischen Energiekonzernen und Bundesregierung in der laufenden und in der nächsten Legislaturperiode vom Netz genommen werden sollten. Die Kundgebung ist Auftakt einer Serie ähnlicher Aktionen des BUND in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Mehr...

Deutschlandkarte mit Ministerpräsidenten, genutzt für die CCS-Aktion

Der BUND zeigt sich erfreut über das vorläufige Scheitern des Gesetzes zur Versenkung des Kohlendioxides aus Kohlekraftwerken in die Erde (CCS-Gesetz). Das Abtrennen und unterirdische Speichern von Kohlendioxid im großen Maßstab verursache zu viele Risiken und hat keine Akzeptanz in der Bevölkerung. Nun muss auch die Absicht, in der nächsten Legislaturperiode ein solches Gesetz zu verabschieden, aufgegeben werden. Derartige Pläne sind reine Verschiebetaktik zugunsten der großen Energiekonzerne. Die CCS-Technologie bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien und diene den Energiekonzernen lediglich als Feigenblatt für deren rückwärtsgewandte Kohlepolitik. Mehr...

 

Logo BUND-KandidatInnencheck

Der BUND stellt den ersten deutschlandweiten Kandidatencheck zur Bundestagswahl 2009 online. Rund 1.500 Direktkandidaten bekamen insgesamt drei Fragen zu Atomreaktoren, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zum Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gestellt. Wählerinnen und Wähler erfahren so mehr über das umweltpolitische Profil der Kandidatinnen und Kandidaten. Unter ihnen finden sich auch einige, die von der Linie der Bundespartei abweichen. Mehr...

 

Mitgliederversammlung der europäischen Friends of the Earth – in der Burg Lenzen, Foto: BUND

Auf Einladung des BUND trafen sich vom 13. bis 16. Juni zwanzig Mitgliedsgruppen von Friends of the Earth Europe (FoEE) auf Burg Lenzen. Die wunderbare Umgebung trug das Ihre zur Arbeitsatmosphäre bei. Fast spielend gelang es die strategischen Ziele und Kampagnen für die nächsten drei Jahre festzulegen.

Vorausgegangen war ein intensiver Arbeitsprozess mit einigen Treffen in Brüssel und diversen E-Mail-Konsultationen. So lag in Lenzen ein stimmiges Konzept vor, nur De­tails wurden noch nachgebessert. Die Schwerpunkte von FoEE sind in Zukunft – genau wie beim BUND – Klimaschutz und Agrarpolitik/Na­turschutz. Mehr...

Mai 2009

Eisskulptur der Kleinen Meerjungfrau, mit Schärpe: Klimaschutz jetzt!

Zu Beginn der Bonner UN-Klimaverhandlungen zur Vorbereitung des Kyoto- Anschlussabkommens demonstrierten Aktivisten des BUND vor dem Tagungshotel mit einer 1,20 Meter großen Eisskulptur der "Kleinen Meerjungfrau". Bei dem Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt war auf Transparenten "Kopenhagen muss gelingen! Für ein faires Klimaschutzabkommen“ und „Klimaschutz Jetzt!" zu lesen. In Kopenhagen will die internationale Gemeinschaft im Dezember dieses Jahres ein neues Abkommen zum Schutz des globalen Klimas verabschieden, das das bis 2012 geltende Kyoto-Protokoll fortsetzen soll. Der BUND sieht dieses Vorhaben ernsthaft gefährdet. Mehr...

 

5 Geiger mit Zu Guttenberg-Masken vergeigen symbolisch das Energieeffizienzgesetz vor dem Kanzleramt in Berlin.
"Karl-Theodor zu Guttenberg-Quintett" vergeigt das Energieeffizienzgesetz vor dem Bundeskanzleramt

Der BUND hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der Nichtverabschiedung des Energieeffizienzgesetzes eine große Chance zum Klimaschutz und zum Energiesparen zu verpassen. Mit einem ambitionierten Effizienz-Programm ließen sich pro Jahr mindestens zwei Prozent Energie und damit auch Geld und CO2 einsparen. Aber immer mehr Gesetze zum Klima- oder auch zum Naturschutz verschwinden in den Schubladen der Großen Koalition. Mehr...

April 2009

Das Grüne Band bei Heldra an der thüringisch-hessischen Grenze. Foto: K. Leidorf.

Ein Jubiläumsjahr der ganz besonderen Art feiert Deutschland 2009: Das Grüne Band wird 20 Jahre! Mit einem Fest begingen der BUND und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit nationalen und internationalen Vertretern des Naturschutzes das Jubiläum auf der Burg Lenzen. Der über fast vier Jahrzehnte entstandene, längste Lebenraumverbund Deutschlands ist heute Nationales Naturerbe und lebendiges Symbol der Überwindung der einstigen Teilung Deutschlands. Mehr...

Rund 1700 Menschen aus globalisierungskritischer Bewegung, Umweltverbänden, Politik und Kirche waren der Einladung zum vierten McPlanet.com-Kongress gefolgt, der vom BUND gemeinsam mit anderen umweltverbänden ausgerichtet wurde. Der Kongress endete mit der Forderung, gegen die Wirtschaftskrise mit dringend notwendigen ökologischen und sozialen Maßnahmen vorzugehen. Mehr...

Der BUND hat das Verbot des Monsanto-Genmais MON 810 begrüßt. Die Verdachtsmomente, dass der Genmais Natur und Tierwelt schädige, sind so zahlreich, dass ein Verbot zwingend gewesen ist. Das Aussaatverbot für MON 810 ist ein großer Erfolg des jahrelangen Engagements von Umweltorganisationen und Ökoanbauverbänden. Mehr...

Eine vom BUND in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage ergab, dass mehr als drei Viertel der Bundesbürger wünschen, dass Handelsketten und Lebensmittelindustrie das Label "Ohne Gentechnik" einsetzen. Denn viele lehnen Gentechnik im Essen aus guten Gründen ab. Mit Hilfe einer Kennzeichnung, könnten sich die Verbraucher besser orientieren. Der BUND fordert die Lebensmittelhersteller deshalb auf, ihre Waren zukünftig besser zu kennzeichnen. Mehr...

März 2009

Zusammen mit Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst fordert der BUND nachhaltige Krisenlösungen. Die Bundesregierung reagiert auf die Herausforderungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht in angemessener Weise. Statt die Weichen national und international neu zu stellen, doktert sie vor allem an Symptomen herum, tue jedoch zu wenig für die Entwicklungsländer und den Klimaschutz. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger betont, dass ein Kollaps der Natur auch mit Milliardenprogrammen nicht wieder rückgängig gemacht werden kann. Deshalb sind umweltverträgliche Krisenlösungen notwendiger denn je. Mehr... 

Februar 2009

Demonstration "Atomforum umzingeln"

Die Demonstration "Atomforum umzingeln" in Berlin wertet der BUND als großen Erfolg für die Anti-Atom-Bewegung. Die vielen DemonstrantInnen, die für eine Zukunft ohne Atomkraft auf die Straße gegangen sind, beweisen eindrucksvoll: Die Menschen wollen das unbeherrschbare Risiko der Atomkraft nicht länger tragen. Und sie lassen sich durch teure PR-Feldzüge der Atomlobby nicht für dumm verkaufen. Mehr...

Der BUND bedauert das Scheitern des Umweltgesetzbuches (UGB) Damit ist eines der zentralen Vorhaben der schwarz-roten Regierungskoalition von der CSU blockiert sowie eine große Chance zum besseren Schutz der Natur und für eine zukunftsfähige Entwicklung der Wirtschaft vertan worden. Mehr...

Januar 2009

Der BUND sieht in dem vom Koalitionsausschuss beschlossenen zweiten Konjunkturpaket eine verpasste Chance zur Modernisierung der Wirtschaft. Das Konjunkturprogramm pumpt Milliarden in Bereiche, die wegen ihrer Versäumnisse kein zusätzliches Geld verdient haben. Mehr...


Als "Alarmfall für den Steuerzahlerbund" bezeichnet der BUND den Beschluss  des Deutschen Bundestages zur Novelle des Atomgesetzes, Er bürdet die Kosten für Betrieb und Schließung des Atommülllagers Asse II in Niedersachen der Allgemeinheit auf. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der dort gelagerten Abfälle aus Atomkraftwerken stammt. Die Kosten für deren Lagerung sind selbstverständlich von deren Betreibern zu zahlen. Die Sicherung des Atommülls wird nach Schätzungen rund zwei Milliarden Euro kosten. Mehr...



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Foto: eyewire / fotolia.com
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Titel des BUNDmagazin 2/2005; Titelfoto: Sektflasche in Gießkanne kühl gestellt

Welche Ereignisse und Themen in den ersten 30 Jahren des BUND besonders prägend waren, darüber berichtet das
BUNDmagazin 2/2005

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