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BUND-Arbeitskreis Gesundheit

Umwelt und Gesundheit im BUND

Klinische und niedergelassene Ärzte verschiedener Fachrichtungen, WissenschaftlerInnen und VerwaltungsexpertInnen, von Umweltkrankheiten Betroffene und Umweltexperten engagieren sich im Arbeitskreis Gesundheit freiwillig und ehrenamtlich. Ihr Thema ist der vorsorgende Umwelt- und Gesundheitsschutz. Ihre Instrumente sind Tagungen, die „Ökologischen Ärztebriefe“, Vorträge, BUNDpositionen und Hintergrundpapiere. Ihre Motivation ist der Spaß an den gemeinsamen Sitzungen des Arbeitskreises, an deren Vor- und Nachbereitung und am Arbeiten in Netzwerken.

So sind im Rahmen einer vom Sprecher des Arbeitskreises initiierten strategischen Allianz des BUND mit den ökologischen Ärzteverbänden Deutschlands zum Beispiel die „Ökologischen Ärztebriefe“ entstanden. Mit dabei sind der Deutsche Bundesverband für Umweltmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie sowie die Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin und der Ökologische Ärztebund. Bereits die erste Ausgabe über Agrogentechnik hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Die fachlichen Höhepunkte des Jahres 2006 waren das 10. Frankfurter Kolloquium „Umwelt und Gesundheit“ im März und die umweltmedizinische Fachtagung im Oktober in Berlin, die der AK Gesundheit gemeinsam mit der strategischen Allianz und einem verbündeten Arbeitskreis veranstaltete.

Während das Frühjahrskolloquium in Frankfurt ganz unter dem Motto „Neue Umwelt - Neue Kinderkrankheiten“ stand, widmete sich die Herbsttagung in der Berliner Erlöserkirche den „umweltassoziierten Gesundheitsstörungen“, inklusive der Frage: Wie kann man sich juristisch und politisch dagegen wehren, durch Umwelteinflüsse krank zu werden?

Beide Termine begründen eine Tradition, die jährlich im März in Frankfurt und im Oktober in Berlin, zu jeweils neuen Themenschwerpunkten fortgesetzt werden soll.

Seit seiner Gründung fordert der BUND-Arbeitskreis die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft dazu auf, im Sinne eines vorsorgenden Umwelt- und Menschenschutzes darauf zu verzichten, umweltschädliche Stoffe zu produzieren oder in die Umwelt freizusetzen.

Ganz in dieser Tradition kümmert sich der Arbeitskreis schwerpunktmäßig um die gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks (hier wird derzeit gemeinsam mit dem AK Immissionschutz an der Überarbeitung einer BUND-Position gearbeitet), um Feinstaub und Nanopartikel, um gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse (wie Schimmelpilze oder Alkylphosphate) und neuartige Kinderkrankheiten.

Die im BUND organisierten UmweltmedizinerInnen verstehen ihren Arbeitskreis als Querschnittsarbeitskreis, der mit fundiertem Fachwissen in Theorie und Praxis allen Fachdisziplinen im BUND zur Seite steht; und der kritisch die Folgen menschlichen Tuns auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt hinterfragt und Empfehlungen für ein gesundheitsförderndes Verhalten und Handeln gibt. In diesem Sinne beteiligt sich der Arbeitskreis auch an politischen Fachdiskussionen – und ringt zum Beispiel mit, wenn es um die Reform der europäischen Chemikalienpolitik geht.

Wer interessiert daran ist, sich im Arbeitskreis zu engagieren, ist dazu herzlich eingeladen.

Kontakt

Arbeitskreissprecher: Dr. Peter Germann
Stellvertretender Arbeitskreissprecher: Prof. Dr. Dr. Andreas Kappos

Termin



Der Wissenschaftliche Beirat des BUND

Titelseite der Beiratsdokumentation

Mit Herz und Verstand von 1975 bis heute. Eine Bilanz in Bildern und Worten.

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BUND-Position Nanotechnologie

Titelbild BUND-Position Nanotechnologie

Die in Ansätzen bereits sichtbaren Gefahren für Mensch und Umwelt machen dringend eine strikte Anwendung des Vorsorge- prinzips beim Umgang mit Nanotechnologien erforderlich.

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BUND-Hintergrund Grundwasser

Titelbild BUND-Hintergrund Grundwasser

Die vermehrte Grundwasser- entnahme hat etliche ökologische Nachteile. Es bedarf dringend einer Kehrtwende im Umgang mit unserem Lebensmittel Nr. 1.

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BUND-Position Biomasse

Titelbild BUND-Position Biomasse

Die energetische Nutzung nach- wachsender Rohstoffe spielt in einer Energiever- sorgung jenseits fossiler Energie- träger eine wichtige Rolle. Doch muss Biomasse umwelt- und naturverträglich gewonnen und effizient genutzt werden.

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