BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Für eine nachhaltige Meerespolitik

Seehunde im Watt, Foto: www.pixelio.de (Conny T.)
Im Nationalpark Wattenmeer können z.B. Seehunde artgerecht leben.

Nord- und Ostsee faszinieren. Reizvolle Strände, Dünen und Wasser bis zum Horizont. Das Wattenmeer ist ein weltweit beispielloser und artenreicher Lebensraum: Rund 4.800 Arten wie die Scholle, Miesmuschel, Wattwurm und Seehund leben hier. Dazu kommen rund zehn Millionen Vögel, die hier brüten oder rasten. Und mit etwas Glück lässt sich sogar der Schweinswal in der Ost- und Nordsee blicken.

Allerdings ist diese Vielfalt gefährdet: Die Meere werden überfischt, der Abbau von Erdöl, immer mehr Schifffahrt, die Energiewirtschaft und der Tourismus – all das machen dem Ökosystem Meer und den Küsten schwer zu schaffen. Dazu kommt, dass der Eintrag an Giftstoffen wie Dioxine, Schwermetalle, hormonell wirksame Substanzen und Öl längst nicht gestoppt ist. Auf Überdüngung folgen Algenteppiche, Licht und Sauerstoff werden immer knapper. Die Politik hat es bisher nicht geschafft, hier eine grundsätzliche Wende einzuleiten.

Sylt, Foto: A. Föhrenbach
Wasser bis zum Horizont

Der BUND zeigt auf, wie Nord- und Ostsee nachhaltig genutzt werden können, Stichwort Meeresschutzgebiete, Schiffssicherheit, naturverträgliche Windenergie und Fischerei. Er entwickelt darüberhinaus Strategien zum Meeresschutz. Als Gründungsmitglied des ostseeweiten Netzwerkes von Umweltverbänden für eine saubere Ostsee – Coaliton Clean Baltic (CCB) – arbeitet er auch international für den Meeresschutz.

Mit ihren vielseitigen Angeboten zur Umweltbildung und beispielhaften Projekten informieren und begeistern die BUND-Aktiven vor Ort, z. B. im Nationalpark Wattenmeer, für das Grüne Band entlang der Ostseeküste oder für den Schweinswal.

Links

Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/wasser/meeresschutz/