Innerhalb der vergangenen zehn Jahre gab es an Donau, Elbe und Oder mehrere extreme Hochwasserereignisse, bei denen insgesamt 200 Tote zu beklagen waren und die allein in Deutschland Schäden von über zwölf Milliarden Euro verursachten.
Nicht allein die Natur, sondern vor allem kurzfristige wirtschaftliche Interessen, die massive Eingriffe in die Natur zur Folge haben, und ein geringes Risikobewusstsein sind Schuld.
Die Hauptursachen sind großflächige Bodenverdichtungen im Einzugsgebiet der Flüsse durch intensive Landnutzung, die Begradigung und Einzwängung von Flüssen auch aus Gründen des „Hochwasserschutzes“, die Dezimierung der natürlichen Auenflächen infolge eines expansiven Acker-, Gewerbe-, Verkehrs- und Siedlungsbaus auch in Überschwemmungsgebieten, sowie der menschengemachte Klimawandel.