Was steht drin?
Für alle Aspekte, die für den Radverkehr von Bedeutung sind, formuliert der NRVP jeweils Ausgangslage, Ziele, Lösungsstrategien und konkrete Maßnahmen. Das betrifft unter anderem den Alltagsverkehr, den Fahrradtourismus, die Vernetzung der Verkehrsträger und Koordinierung der Radverkehrsplanung.
Wen betrifft es?
Zielgruppen des NRVP sind alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Bundesregierung sieht sich in dem Prozess, das Fahrrad als gleichberechtigten Bestandteil der Verkehrspolitik zu etablieren, als Katalysator und Moderator; sie betont jedoch dabei, dass die Hauptverantwortung für die Fahrradförderung bei den Ländern und Kommunen liege.
Wie soll der Radverkehr gefördert werden?
Der NRVP ordnet keine bundesweiten Maßnahmen an, schließlich fallen viele Aufgaben der Radverkehrsförderung in den Aufgabenbereich der Länder und Kommunen. Der Bund gibt mehr Geld für Forschungsprojekte, für Öffentlichkeitsarbeit rund ums Rad und vor allem mehr Geld für Radwege an Bundesstraßen aus. Daneben lebt der NRVP von der Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen. In einem Bund-Länder-Arbeitskreis werden Ergebnisse ausgetauscht, den Gemeinden hilft der Bund mit Empfehlungen für die kommunale Praxis.