Das Fahrrad ist neben dem Laufen das umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für Gesundheit und Fitness. Bis zu 4,5 km Entfernung ist es darüber hinaus meist schneller als alle anderen Verkehrsmittel - Ideal für die täglichen innerstädtischen Wege.
Rund 12 Prozent aller Verkehrsteilnehmer sind bereits Radfahrer. Vielen anderen gilt das Radfahren in der Stadt aber als zu gefährlich. Stark frequentierte Straßen, Baustellen, Falschparker und die ständige Sorge vor rechts abbiegenden Autos sind alltägliche Probleme.
Viele dieser Probleme sind schon mit gegenseitiger Rücksichtnahme der einzelnen Verkehrsteilnehmer zu lösen. Daneben spielt die Qualität der Radverkehrsanlagen eine wichtige Rolle. Mehr Platz fürs Rad auf der Straße bedeutet mehr Übersichtlichkeit und weniger Unfallgefahr. Der BUND gibt Tipps, wie der Alltag mit dem Fahrrad problemlos klappt.
Daneben ist die Politik gefordert, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. Diese Erkenntnis scheint sich mittlerweile durchgesetzt zu haben. Nachdem der Fahrradverkehr lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt wurde, soll bis 2012 mit dem Nationalen Radverkehrsplan die Bedeutung des Fahrrades im Gesamtverkehr gesteigert werden. Der BUND unterstützt diesen Plan, schließlich ist der Radverkehr zentraler Teil einer zukunftsfähigen Mobilität.