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Lärm ist mehr als laut – Was tun gegen Lärm?

Mann schlafend in einer Hängematte.

Was ist Lärm? Laute Discomusik? Die rumpelnde Waschmaschine des Nachbarn? Das schreiende Baby von nebenan? Die Bundesstraße vor der Haustür? Lärm ist vielfältig und wird von jedem Menschen anders empfunden. 

 

Unter den verschiedenen Krachmachern rangiert der Verkehrslärm an vorderster Front: fast jeder fühlt sich gestört - ist aber gleichzeitig auch Verursacher.

 

Beispiel Autoverkehr: 500 Milliarden Kilometer legen die Deutschen mittlerweile jährlich in ihren Autos zurück, sechsmal mehr als 1960. Gleichzeitig fühlen sich mehr als 60 Prozent der Deutschen von Straßenlärm belästigt.

 

Beispiel Flugverkehr: Der Flugverkehr wächst rasant und ein Ende ist bisher nicht abzusehen. Viele nutzen die Billigflieger zu Kurztrips in europäische Hauptstädte. Flughäfen sollen ausgebaut werden, der Fluglärm wird künftig weiter steigen.

 

Beispiel Zugverkehr: Die Bahn gehört zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln, der Schienenlärm raubt aber auch vielen Anwohnern den Schlaf. Das bereits heute bestehende technische Lärmminderungspotential wird nicht ausreichend genutzt.

 

Ohne Übertreibung gehört der Verkehrslärm mit zu den größten Umweltproblemen unserer Zeit. Die Folgen der Lärmbelastung hat fast jeder schon einmal gespürt. Schon eine geringe dauerhafte Lärmbelastung führt zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen, die unseren Körper in einen Alarmzustand versetzen. Die Folge: Wir können uns schlecht konzentrieren, werden gereizt und schlafen unruhiger. Das Risiko eines Herzinfarktes steigt. Schwerhörigkeit ist heute die zweithäufigste Berufskrankheit und nimmt besonders unter Kindern und Jugendlichen immer mehr zu.



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Foto: eyewire / fotolia.com

Was tun gegen Lärm? Wir geben Ihnen die richtigen Tipps...

Schutz vor Lärm und Schutz der Ruhe

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