BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Flächenverbrauch reduzieren!

Straßenbau in Hamburg. Foto: Bernd Sterzl / www.pixelio.de
Straßenbau in Hamburg.

Über 100 Hektar freie Landschaft werden täglich in Deutschland verbaut oder von Verkehrswegen zerschnitten.

Damit ist der Flächenverbrauch immer noch viel zu hoch, obwohl sich die Bundesregierung im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gestellt hat, den Flächenverbrauch in Deutschland bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren. Bislang ist nicht zu sehen, wie sie dies erreichen will.

Seit Jahren fordert der BUND deshalb, steuerliche Anreize für den sorglosen Flächenverbrauch zu streichen – wie z.B. Eigenheimzulage und Pendlerpauschale. Erste Erfolge sind zu verzeichnen: Das "Gesetz zur Abschaffung der Eigenheimzulage" trat am 1. Januar 2006 in Kraft und die Pendlerpauschale wurde eingeschränkt.

Aber weitere Maßnahmen sind nötig. Besonders das Gemeindefinanzsystem bedarf einer Reform, um Anreize für einen sparsamen und effizienten Umgang mit der Fläche für Kommunen, Unternehmen und Eigentümer zu schaffen.

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Keine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale!

Der BUND begrüßte die Änderungen bei der Pendlerpauschale im Jahr 2007. Doch das Drängen nach einer Rückkehr zur alten Regelung wird immer lauter. mehr...

Positionspapier "Landschaftsverbrauch zurückfahren!"

Unter Koordination von Euronatur haben 15 Umweltorganisationen im Januar 2006 erstmals ein gemeinsames Papier zum Flächenverbrauch erarbeitet. Darin werden die ökologischen, sozialen und ökonomischen Folgen des Flächenverbrauchs dargestellt.

Positionspapier "Landschaftsverbrauch zurückfahren!" (Januar 2006)

BUND-Position "Zukunftsfähige Raumnutzung"

Titel der BUND-Position "Zukunftsfähige Raumnutzung"

Der BUND-Arbeitskreis „Zukunftsfähige Raumnutzung“ hat ein differenziertes Positionspapier zum Thema Flächenverbrauch erstellt. Auf 35 Seiten skizziert er den Weg zu einer wirklich nachhaltigen Raumnutzung. Nach einer Einführung in die Problematik folgt eine ausführliche Bestandsaufnahme und eine Analyse der Ursachen des Flächenverbrauchs. Warum ist eine Flächenkreislaufwirtschaft nötig? Und mit welchem Instrumentenmix kann sie in Deutschland verankert werden? Die Antwort auf diese Fragen mündet abschließend in „Forderungen für ein Handlungskonzept“.

BUND-Position Zukunftsfähige Raumnutzung herunterladen

Die BUND-Position können Sie auch BUND-Versand bestellen: Bestell-Nr. 11.040, Tel. 030-27586-480, E-Mail: bundladen@bund.net

Kontakt zum AK Zukunftsfähige Raumnutzung: Prof. Dr. Siegfried Bauer (AK-Sprecher), Projekt- und Regionalplanung, Univ. Gießen, Senckenbergstr. 3, 35390 G., Tel. 0641/993731-0, Fax: -9, E-Mail: siegfried.bauer@uni-giessen.de, Internet: www.uni-giessen.de/Regionalplan

Flächenverbrauch durch Autobahnen

Das Institut für Ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden hat die Entwicklung der Autobahnen in Deutschland und den durch sie verursachten Flächenverbrauch und die Flächenzerschneidung ausgewertet.

Auf anschauliche Weise lässt sich nachvollziehen, wie Deutschland in den letzten Jahrzehnten mit einem Netz von Autobahnen überzogen wurde.

Zur Internetseite www.map.ioer.de

Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/verkehr/infrastruktur/flaechenverbrauch/