Damit die ökologische Bilanz von Pkw besser ausfällt als bisher, müssen die Automobilkonzerne endlich ihrer Verantwortung nachkommen und ihr Versprechen zur CO2-Reduzierung einhalten. Die Technik für sparsame Autos ist seit langem vorhanden, aber sie wird nicht eingesetzt. Die Autohersteller argumentieren, alleine die Verbraucher würden entscheiden, welche Fahrzeuge gekauft werden. Die Nachfrage für sparsame Wagen wäre zu gering. Dabei ist eines klar: mit ihrer Werbung wirken sie selbst auf diese Nachfrage ein.
Der BUND hat im April 2006 die Werbung deutscher Autohersteller unter die Lupe genommen und das Ergebnis ist eindeutig: geworben wird hauptsächlich für die Spritfresser. Im Durchschnitt warben die deutschen Hersteller für Pkw mit einem Verbrauch von 9 Litern oder 215 g CO2. Im Mittelpunkt der Werbung stehen nicht der geringe Verbrauch, sondern Schnelligkeit, Sportlichkeit und unbegrenztes Abenteuer.
Lesen Sie mehr in der BUND-Studie "Schnell-Sportlich-Abenteuerlich-Unverantwortlich. Die Werbung deutscher Automobilhersteller"