Wahl 2009: für mehr Mobilität mit weniger Verkehr, für den Abbau umweltschädlicher Subventionen
Auf Intelligenz statt Beton kommt es in der Verkehrspolitik an. Neue Straßen führen zu mehr Staus und Schadstoffen, mehr Lärm, Flächenverbrauch und Naturzerstörung. Intelligente Verkehrspolitik räumt Bus und Bahn Vorrang ein und sorgt dafür, dass mehr Güter auf die Schiene kommen.
Zahlreiche Subventionen schaden der Umwelt, reißen tiefe Löcher in die öffentlichen Haushalte und sind obendrein noch unsozial. Das muss sich dringend ändern. Der BUND fordert:
- die Steuerbegünstigung von Dienst- und Firmenwagen abzuschaffen,
- den Atombrennstoff Uran, Flugbenzin und Schiffstreibstoffe nicht länger von der Steuer zu befreien,
- die Pendlerpauschale, die Besserverdienende begünstigt und zur Zersiedelung und zu mehr Verkehr führt, durch eine sozial begründete Pendlerzulage zu ersetzen.
- für Großprojekte im Ausland, die zur Zerstörung der Natur beitragen, keine staatlichen Bürgschaften mehr zu übernehmen.
Mehr zu den Kernforderungen des BUND finden Sie auf unseren Wahlseiten!
Für eine intelligente und nachhaltige Mobilität

- Viele Wege führen zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem - die Kombination macht's.
Mehr Mobilität und weniger Verkehr - unter diesem Motto setzt sich der BUND für eine nachhaltige Verkehrspolitik ein. Dies ist bitter nötig, denn allein der Autoverkehr verursacht jährlich immense Gesundheits- und Umweltkosten. Besonders der ständig wachsende Güterverkehr fällt hier negativ ins Gewicht. Auch der Luftverkehr wächst und wird wohl bald zum führenden Klimakiller unter den Verkehrsträgern werden. Besonders die gesundheitliche Belastung durch Verkehrslärm und Schadstoffe wie Dieselruß und Feinstaub sind enorm.
Die Weichen für eine neue und nachhaltige Verkehrspolitik müssen endlich gestellt werden. Stattdessen drohen mit der Teilprivatisierung der Bahn AG massive Netzstilllegungen im Bahnverkehr. Bei Investitionen in die Infrastruktur läuft noch immer viel zu viel Geld in die falschen Kanäle. Das umweltfreundlichste Verkehrsmittel bleibt das Fahrrad, doch die Rahmenbedingungen für den Radverkehr sind in vielen Gemeinden nach wie vor schlecht. Entscheidende politische Signale hin zu einer ökologischen Verkehrspolitik fehlen. Das will der BUND ändern und setzt sich ein für eine intelligente, nachhaltige Verkehrspolitik.
Auf unseren Verkehrsseiten finden Sie Positionen, Diskussionsbeiträge und Aktivitäten des BUND zu allen wesentlichen Aspekten der deutschen und europäischen Verkehrsumweltpolitik. Daneben zeigen wir Ihnen auch, wie Sie selbst aktiv werden können.
Neue Kfz-Steuer seit 1. Juli 2009 setzt falsche Signale: BUND macht Gegenvorschlag
Die neue Kfz-Steuer hat keinerlei klimapolitische Lenkungswirkung - auch wenn sie sich am CO2-Ausstoß orientiert. Mit der vom BUND vorgeschlagenen CO2-bezogenen Kfz-Steuer gewinnen die sauberen und sparsamen Autos - die Spritfresser verlieren. Mehr...
Sparautos statt Spritfresser - Konjunktur braucht Klimaschutz!
Mit so genannten Konjunkturpaketen will die Bundesregierung die Wirtschaft ankurbeln. Die darin enthaltenen Maßnahmen wie die Steuerbefreiung für Neuwagen sind allerdings nicht nur klimapolitisch kontraproduktiv - sie sind auch sozial ungerecht. Mehr...
Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Pendlerpauschale
Die teilweise Abschaffung der Pendlerpauschale ist verfassungswidrig - so lautete das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im Dezember 2008. Nun geht es zurück zur alten Regelung, die ökologisch und sozial kontraproduktiv ist. mehr...











