Das Konzept ging auf! In den beiden Naturschutzgebieten, die die Ortsgruppe um Markdorf betreut, haben sich seit 2000 jedes Jahr Storchenpärchen niedergelassen und ihre Jungen großgezogen. Der Bruterfolg kann sich sehen lassen. Wenn auch nicht alle Jungtiere ihren ersten Sommer überleben und im August die Reise nach Süden antreten, so können doch bereits knapp zwei Duzend Weißstörche Markdorf als ihren Geburtsort bezeichnen.
Aber damit nicht genug der guten Nachrichten! Der Bestand einiger Amphibienarten, darunter der Gras-, Spring- und Laubfrosch sowie die Gelbbauchunke nahm deutlich zu. Bekassinen, Braunkehlchen, Rohrammern und Wiesenpieper nutzen ebenfalls den neu gestalteten Lebensraum. Das in Baden-Württemberg als verschollen geltende Gefärbte Laichkraut hat sich wiederangesiedelt. Breitblättriges Wollgras, Duftendes Händelwurz, Weiße Sumpfwurz, Fleischfarbenes Knabenkraut und Heilziest entfalten sich prächtig.