Deshalb entfernten BUND-Aktive im Jahr 2000 auf drei Hektar den Bewuchs und schütteten bis zwei Meter Höhe Sand auf. Schnell entwickelten sich Sandtrockenrasen, auf denen Silbergrasfluren das Bild bestimmen. Allerdings drangen Weiden- und Pappelschößlinge schon bald immer weiter vor. Schilf drängte mit seinen langen Ausläufern in die offenen, sandigen Flächen – ohne Pflege drohten die Trockenrasen zuzuwachsen, da das Wasser durch die Flussbefestigung die Sandlandschaften nicht mehr erreichen und offenhalten kann.
Wie aber konnte die wertvolle Sandlandschaft dauerhaft erhalten werden? Der BUND Bremen hatte die Idee, dass Vierbeiner helfen könnten, das Zuwachsen zu verhindern, und zwar solche, die besonders gern Knospen, Triebe und die Rinde von Gehölzen fressen. So kam es, dass 2006 eine kleine Ziegenherde auf der Insel angesiedelt wurde. Doch bevor die Ziegen auf die Insel konnten, gab es für die BUND-Aktiven eine Menge Arbeit.