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Resolution von BUND und NABU: "Naturschutz ist Klimaschutz"

In einer Resolution zum Abschluss des 29. Deutschen Naturschutztages am 19. September in Karlsruhe warnen der BUND und der NABU vor den Folgen der Klimaerwärmung auf die biologische Vielfalt und den Naturhaushalt. Viele Arten und Lebensräume leiden bereits unter den klimatischen Veränderungen. Erforderlich ist deshalb unter anderem die Entwicklung und Ausweitung eines bundesweiten Netzwerks von Wanderkorridoren und Rückzugsgebieten für bedrohte Tiere und Pflanzen.

Alte Wälder sind CO2-Senken und damit kostengünstige Klimaschützer. Foto: Th. Stephan

Die Resolution "Naturschutz ist Klimaschutz" beinhaltet fünf konkrete Forderungen: Unterbindung von Grünlandumbruch, Schutz von Wäldern und Auen, Verwendung von Steuergeldern nur für klimaverträgliche Landnutzung, sowie Biotopvernetzung zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Schutz von Wäldern und Mooren und die Renaturierung von Flussauen tragen in hohem Maße zur Bindung des Klimagases CO2 und zum Hochwasserschutz bei. Die Umweltverbände fordern die Bundesregierung außerdem auf, für die Erhaltung der Biodiversität jährlich eine Milliarde Euro aus den Versteigerungserlösen für CO2-Zertifikate einzusetzen.

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Resolution "Naturschutz ist Klimaschutz"

 



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vom 3. bis 6. Januar 2009.

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