"Tischlein deck Dich" für den Adebar
Was wäre die Flusslandschaft Elbe ohne die Kleingewässer und Tümpel ihrer Aue? Zwölf verschiedene Amphibienarten haben ihre Heimat an der Elbe, finden hier eine Vielzahl an optimalen Laichgewässern.
Vom reich gedeckten Tisch der Feuchtwiesen leben Bekassine, Reiher und natürlich Meister Adebar. Knapp 500 Weißstorchpaare brüten in der Elbtalaue, fast 40 sind es allein in Rühstädt, dem Europäischen Storchendorf. Damit bildet die Elbtalaue die wichtigste Verbreitungsachse für Meister Adebar in Deutschland.
Das große Schnattern
In der kalten Jahreszeit sind die weiten Elbauen ein bedeutender Rastplatz für Wat- und Wasservögel. Sie kommen aus dem hohen Norden Skandinaviens und Russlands und ziehen weiter gen Süden. Riesige Trupps von Bläss- und Saatgänsen, Enten, Säge, Sing- und Zwergschwänen lassen sich hier beobachten. Die ungestörten Feuchtgebiete bieten den Vögeln Nahrung und Platz, sich zu erholen und Fettreserven für den weiteren Flug anzulegen.
Auch für die Kraniche liegt die Elbtalaue ideal zwischen ihren herbstlichen Sammelplätzen an der Ostseeküste und ihrem Überwinterungsgebiet auf der Iberischen Halbinsel.