BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Mit gutem Beispiel voran: Erfolgreiche Betriebe

Plakat mit glücklichen Schweinen

Vergiften denn alle Bauern die Böden, hantieren nachlässig mit unkontrollierbarer Risiko-Gentechnik und verwandeln unsere Kulturlanschaften in Agrarwüsten? Nein – natürlich nicht!

Der BUND hat eine Reihe von Beispielen für eine zukunftsfähige, nachhaltige und multifunktionale Landwirtschaft ausfindig gemacht. Eine Landwirtschaft, wie der BUND sie für richtig und aufgrund ihrer gesellschaftlichen Aufgaben wie Landschaftspflege, Umwelt- und Naturschutz auch für förderungswürdig hält.

Diese Betriebe konnten teils wegen, teils trotz der bisherigen Förderpolitik entstehen. Einige konnten schon bestehende Förderprogramme aus der Zweiten Säule in Anspruch nehmen. Die Möglichkeiten dafür sind je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Andere mussten auf außerordentliches privates Engagement und UnterstützerInnen zurückgreifen. Das ist lobenswert, aber kein Weg für die Mehrzahl der Betriebe.

In den meisten Fällen zeigt sich, dass die innovativen Betriebe durchaus marktfähig sind. Sie benötigen allerdings fast immer eine Hilfe bei der Anschubfinanzierung. Zum Beispiel muss, wer seinen Hof auf Bio umstellt, die vorgeschriebene zweijährige Umstellungsphase mit geringeren Erträgen überstehen, die aber noch nicht als Bioprodukte vermarktet werden dürfen.

Erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr über erfolgreiche Unternehmen aus dem ländlichen Raum, die mit seltenen Tier- und Pflanzenarten, vielfältigen Qualitätsprodukten, ökologischer Produktion und einer Reihe intelligenter Innovationen Arbeitsplätze schaffen und gute Geschäfte machen. Durch eine Umverteilung der Agrarsubventionen – wie der BUND sie fordert – könnten viel mehr davon entstehen.

Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/landwirtschaft/vielfalt_foerdern/gute_beispiele/