Aber gerade kleinere, tier- und umweltgerecht wirtschaftende Betriebe erhalten unsere Landschaft und schaffen Arbeitsplätze. Die Zahlen zeigen die ungerechte Verteilung: Gerade mal 14 Prozent der Betriebe kassieren 65 Prozent der Gelder.
Die Mittel der sogenannten „Zweiten Säule“ der Agrarförderung fallen mit nur 20 Prozent der gesamten Zahlungen deutlich geringer aus. Aus ihr werden jedoch die gesellschaftlich relevanten Leistungen bezahlt. Dazu gehören u. a. Agrar-Umweltprogramme, das Management der Natura-2000-Gebiete und die Regionalvermarktung. Trotz der ohnehin geringeren Ausstattung stehen in Deutschland für diesen Bereich 23 Prozent weniger Fördergelder zur Verfügung.