Der Stempel auf jedem Frühstücksei zeigt, dass Kennzeichnung wirkt: Rund 60 Prozent der Verbraucher lassen das Ei mit der 3 (der Ziffer für Käfighaltung) im Regal liegen und greifen zu den tierfreundlicheren Alternativen.
Doch die Hälfte aller Eier essen wir in Form verarbeiteter Produkte. Der BUND fordert daher die Kennzeichnung aller tierischen Lebensmittel. Wir wollen auf allen tierischen Produkten – vom Milchreis über die Eiernudeln bis zum Tiefkühlhähnchen – erkennen können: Wurde das Tier mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert? Woher stammt das Tier? Wie wurde es gehalten? Die Kennzeichnungspflicht ist umso dringlicher, da Landwirtschaftsminister Horst Seehofer das Verbot der Käfighaltung für Hennen aufgehoben hat.