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Grüne Wiesen mit glücklichen Kühen und Hühnern auf Etiketten von Milchflaschen und Eierkartons täuschen dem Verbraucher eine ländliche Idylle vor. Leider haben diese Etiketten oft nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Wer wirklich wissen will, was er isst, sollte auf die Bio-Siegel der Anbauverbände achten.

Seit 2001 gibt es ein staatliches Bio-Siegel: Das sechseckige Zeichen mit dem Schriftzug „Bio“ steht für die Kriterien der EG-Öko-Verordnung. Die Mindestkriterien und damit das Siegel sind im Wesentlichen vertrauenswürdig. Es ist derzeit auf etwa 40.000 Produkten im Handel zu finden.

Höhere Standards und strengere Kriterien liegen den Markennamen der Erzeugerverbände zu Grunde, denen etwa 60 Prozent der Bio-Bauern angehören:

  • Die Anbauverbände verlangen unter anderem, dass der Betrieb komplett ökologisch arbeitet, einzelne Betriebszweige (z. B. Tierhaltung) können nicht ausgenommen werden.
  • Nach dem EU-Siegel sind bis 2011 Ausnahmen von der Regel möglich, dass Säugetiere und Geflügel Zugang zu Weide oder Auslauf haben müssen. Geflügel darf jedoch nicht in Käfigen gehalten werden. Zudem erlaubt das EU-Siegel wesentlich mehr Tiere je Hektar als die Bioverbände in Deutschland.
  • Bei den Anbauverbänden dürfen konventionelle Futtermittel gar nicht oder nur in einem sehr begrenzen Rahmen zugefüttert werden. Die EU-Verordnung erlaubt hier größere Anteile.

Da sich die Kriterien der Anbauverbände und des EU-Bio-Siegels erheblich unterscheiden, empfiehlt der BUND, die Bio-Produkte der Anbauverbände zu kaufen. Der BUND hat dazu eine Übersicht aller Bio-Siegel mit Empfehlungen zusammengestellt. Weitere Informationen zu den einzelnen Anbauverbänden finden Sie auf der jeweiligen Homepage:

 

 

 



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Mit Millionen-Subventionen aufgeblasene Konzerne attackieren einen Bauern auf seinem Hof. Doch der weiß sich zu wehren... (4 MB)

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