BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Mehr Naturschutz in der Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Maschine beim Spritzen eines Ackers, Foto: www.pixelio.de
Die Landwirtschaft muss naturverträglicher werden – für mehr Artenvielfalt.

Die Landschaft, wie wir sie heute kennen, ist in weiten Bereichen erst durch die Landwirtschaft entstanden – Tiere und Pflanzen haben sich an die veränderten Lebensräume angepasst.

Gut die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Damit diese große Fläche (wieder) attraktiver Lebensraum für möglichst viele Tier- und Pflanzenarten ist, muss die Landwirtschaft wieder naturverträglicher werden. So wie es der Ökolandbau heute schon ist.

BUND-Fazit: Naturverträglich wirtschaften!

Die Landwirtschaft ist auf zahlreiche Pflanzen und Tiere angewiesen, z. B. bestäubende Insekten. Trotzdem gehört sie zu den größten Verursachern des Artenverlusts. Hier ist besonders die Agro-Gentechnik eine große Gefahr für die Artenvielfalt. Dazu kommt: Auch die Tier- und Pflanzenvielfalt innnerhalb der landwirtschaftlichen Produktion selbst ist kleiner geworden.

Damit uns Tiere und Pflanzen erhalten bleiben und wir schöne Landschaften genießen können, muss die Landwirtschaft flächendeckend naturverträglich wirtschaften. Daher setzt sich der BUND für die Förderung des Ökolandbaus und von Umweltprogrammen für die Landwirtschaft ein. Der Mehraufwand einer natur- und tiergerechten Wirtschaftsweise muss entsprechend entlohnt werden. Dazu müssen Subventionen in der Landwirtschaft umgelenkt werden.

Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/landwirtschaft/naturschutz/