Sie befinden sich hier:

Lebensmittel ohne Risiken und Nebenwirkungen

Zeichnung, Bauer im Hühnerstall, Autor: Freimut Wössner

Eine konsequente Agrarwende bedeutet den Ausstieg aus der agrarindustriellen Überschussproduktion. Ziel ist der tiergerechte ökologische Landbau – und das heißt: Die Gesundheit der Menschen wird weniger belastet, Nutztiere werden artgerecht gehalten und die Gefahr von Tierkrankheiten wird reduziert, die Umwelt wird geschont und ländliche Regionen werden gestärkt.

Der BUND fordert von der Bundesregierung, dass

  • die Fördergelder an strengere Umweltkriterien und an Arbeitsplätze gekoppelt werden. Bisher muss ein Bauer nur dokumentieren, dass er sich an Gesetze hält, um Subventionen zu bekommen.
  • Grünlandbetriebe nicht länger benachteiligt werden, sondern schon wegen ihrer Umweltleistungen erheblich besser gefördert werden.
  • zusätzliche Leistungen der Landwirtschaft gefördert werden. Das heißt: Betriebe, die ihr Vieh artgerecht halten, die Umwelt schonen, die Landschaft pflegen und die Natur schützen, werden belohnt. Zudem muss mehr Geld in die Wirtschaftsentwicklung ländlicher Regionen fließen – für regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung.
  • Exportsubventionen abgeschafft werden, damit sie nicht weiter die Ernährungslage in den Ländern des Südens verschlechtern.
  • weder Tiere noch Pflanzen gentechnisch manipuliert werden dürfen. VerbraucherInnen müssen an der Kennzeichnung von Lebensmitteln einfach und deutlich erkennen können, aus welcher Tierhaltung und aus welchem Land ein Produkt stammt. Versteckte Zahlencodes reichen nicht aus. Irreführende Werbung mit Bildern von glücklichen Tieren und idyllischen Landschaften muss verboten werden.


Witzig und provokant: der neue BUND-Spot

Mit Millionen-Subventionen aufgeblasene Konzerne attackieren einen Bauern auf seinem Hof. Doch der weiß sich zu wehren... (4 MB)

  Gefördert von der EU

Spot-Großansicht (7 MB) und Informationen zum Spot

Wer bekommt mein Geld?

Titelbild BUND-Agrarexpress

Wussten Sie, dass Sie jedes Jahr weit über 100 Euro an Steuern zahlen, die Brüssel für die Landwirtschaft ausgibt? So kommen jährlich über 50 Milliarden Euro zusammen.

Mehr im BUND-Agarexpress:

Suche

Metanavigation: