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Auf Bioprodukte ist Verlass

Mädchen füttert Hühner auf Wiese, Foto: BUND

Bio-Lebensmittel tragen unterschiedliche Kennzeichen. In Deutschland gibt es über hundert Öko-Marken und Warenzeichen. Die einfachste Orientierungshilfe ist das Bio-Siegel der Bundesregierung. Das grüne Sechseck mit dem Schriftzug „Bio nach EG-Öko-Verordnung“ garantiert: Beim Anbau von Pflanzen, bei der Haltung von Tieren sowie bei der weiteren Verarbeitung wurden Öko-Mindeststandards eingehalten. Chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sind dabei ebenso ausgeschlossen wie Antibiotika im Tierfutter und gentechnisch veränderte Organismen.

Anfang 2007 trugen knapp 40.000 Produkte das staatliche Bio-Siegel. Daneben stehen oft noch die Öko-Zeichen von Anbauverbänden und Handelsketten. Auch wenn ein Apfel, ein Wein oder ein Rosinenkuchen das Bio-Siegel nicht trägt, kann er durchaus der EG-Öko-Verordnung entsprechen. Entscheidend ist, dass die Verpackung eine zuständige Kontrollstelle ausweist, zum Beispiel „DE-099-Öko-Kontrollstelle“. Es lohnt sich genau hinzusehen, denn dieses Kennzeichen ist oft nur sehr klein gedruckt.

Diverse Biosiegel

Auf Bio-Produkte ist Verlass. Kaum ein Sektor der Lebensmittelwirtschaft wird strenger kontrolliert. Begriffe wie „Öko“, „Bio“, „ökologisch“ oder „biologisch“ sind geschützt und dürfen nur für Lebensmittel verwendet werden, die europäischen Ökostandards gerecht werden. Vorsicht ist dagegen geboten bei Produkten, deren Verpackungen mit Begriffen wie „alternativ“, „umweltverträglich“ oder „kontrollierter Anbau“ werben. Dabei handelt es sich möglicherweise um Verbrauchertäuschung.

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