Oft trügt jedoch der Schein der schönen Werbebilder. Denn bei der Produktion von konventionellen Lebensmitteln stehen meist nicht Gesundheit und Geschmack an erster Stelle, sondern Masse und niedrige Preise.
Die Politik förderte jahrzehntelang eine gigantische Überschussproduktion. Davon profitierten vor allem die Konzerne, die Agrarrohstoffe verarbeiten und exportieren. Für Verbraucher dagegen sind billige Lebensmittel teuer erkauft, denn sie zahlen dreifach: Bei dem Einkaufspreis, bei den Subventionen aus Steuermitteln und bei der Reparatur der Umweltschäden, die durch die industrielle Landwirtschaft entstehen.