Sie befinden sich hier:

Mit Holz heizen – bei optimaler Energienutzung

Das größte Potenzial der Biomasse liegt in der Waldwirtschaft: Ob Restholz aus Durchforstung und Nutzholzeinschlag, ob Abfälle aus Tischlereien und Sägewerken oder aus der Möbelindustrie – der BUND ist für die Verwertung von Holz als Biomasse.

Holzscheite, Foto: www.pixelio.de
Wird in Deutschland immer beliebter: Heizen mit Holz.

Naturnahe Waldwirtschaft darf nicht gefährdet werden

Die Voraussetzung ist allerdings eine naturnahe Waldwirtschaft, die je nach Standort verschiedene Kriterien erfüllen muss: die Mischung von verschiedenen Baumarten aller Altersstufen (Mischwald), eine hohe Biodiversität und die Reservierung von Waldanteilen für Totholzprogramme.

Es darf nicht mehr Holz bzw. Energie aus dem Wald entnommen werden als kurz- oder langfristig nachwachsen kann. Nur in dem Maße, wie das Nachwachsen und somit der Ersatz der entnommenen Biomasse gewährleistet wird, kann Holz als nachhaltiger und erneuerbarer Energieträger bezeichnet werden.

Keine Intensivholzplantagen

Die große Nachfrage nach Holz darf nicht dazu führen, dass immer mehr schnell wachsende Monokulturen entstehen. Solche Kulturen – oft mit nicht-heimischen Gehölzen – gehen zu Lasten funktionierender Waldbiotope; ihnen fallen zum Beispiel ökologisch wertvolle Totholzreste zum Opfer. Bisher nicht wirtschaftlich zu verwertende (Altholz-)Bestände dürfen nicht übernutzt werden.

Fazit: Holz ist besser als Öl und Erdgas

Der BUND sieht die Umstellung von Öl- oder Erdgasheizanlagen auf Holz positiv. Um aber die energetisch beste Ausnutzung der Biomasse und die größte CO2-Minderung zu erreichen, muss die Kraft-Wärme-Kopplung Priorität haben. Daher befürwortet der BUND den Ausbau größerer Versorgungseinheiten durch Nahwärmenetze und Blockheizwerke, die neben Wärme auch Strom erzeugen.



Witzig und provokant: der neue BUND-Spot

Mit Millionen-Subventionen aufgeblasene Konzerne attackieren einen Bauern auf seinem Hof. Doch der weiß sich zu wehren... (4 MB)

  Gefördert von der EU

Spot-Großansicht (7 MB) und Informationen zum Spot

Wer bekommt mein Geld?

Titelbild BUND-Agrarexpress

Wussten Sie, dass Sie jedes Jahr weit über 100 Euro an Steuern zahlen, die Brüssel für die Landwirtschaft ausgibt? So kommen jährlich über 50 Milliarden Euro zusammen.

Mehr im BUND-Agarexpress:

Suche

Metanavigation: