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Wahl 2009: für eine nachhaltige Landwirtschaft

In der Landwirtschaftspolitik ist ein grundlegender Kurswechsel notwendig. Wir müssen wegkommen von der enormen Überproduktion von Milch und Fleisch. Diese Überproduktion nützt nur wenigen und schadet immens: der Natur, den Tieren, die in Massenanlagen gehalten werden, den SteuerzahlerInnen, die den Export der Überschüsse in die Märkte der Entwicklungsländer subventionieren, den Bauern in der Dritten Welt, deren Landwirtschaft durch diese Exporte zerstört wird. Nicht die industrielle Landwirtschaft, sondern der Ökolandbau, die naturverträgliche Landwirtschaft, die art- und klimagerechte Tierhaltung müssen gestärkt werden. Die Förderung von Agrarkonzernen muss abgeschafft werden. Eingeführt werden muss Transparenz, wer wofür Subventionen erhält.

Mehr zu den Kernforderungen des BUND finden Sie auf unseren Wahlseiten!

Für eine nachhaltige Landwirtschaft

Für mehr flächendeckenden Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft brauchen wir viele Bäuerinnen und Bauern, auf deren Wiesen und Äckern möglichst viele verschiedene Tiere leben und viele unterschiedliche Pflanzen wachsen.

Denn nur der Anbau ganz verschiedener Feldfrüchte wie Kartoffeln, Rüben und Getreide – statt riesiger Monokulturen –, viele Hecken und Wälder, breite Ackerrandstreifen und viele kleine Schutzbiotope für Wildtiere garantieren uns ein stabiles Ökosystem sowie gesunde Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Artenvielfalt und Klimaschutz.

Kuh auf Alm, Schafe auf Wiese, Schwein auf Wiese, Fotos: www.pixelio.de, www.sxc.hu, www.bauer-etzel.de


Doch Bauern, die eine solch umweltfreundliche Landwirtschaft betreiben, bekommen weder von der Lebensmittelindustrie noch vom Staat oder der EU eine angemessene Gegenleistung für ihre wertvolle Arbeit.

Der BUND setzt sich daher dafür ein, dass Bäuerinnen und Bauern je nach ihrer Leistung für Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutz angemessene Preise für ihre Produkte und staatliche Förderung erhalten. Denn es kostet uns langfristig die Lebensgrundlage, wenn es weiterhin lukrativer ist, Gewässer mit Nitrat, Lebensmittel und Böden mit Pestiziden zu belasten – statt etwa auf Ökolandbau umzusteigen und artenreiche Bergregionen zu bewirtschaften.

Rundherum gut informiert



BUND-Studie: für Fleisch nicht die Bohne!

Sojabohnenernte, Foto: www.sxc.hu

Die Produktion von Futter und Agrosprit beansprucht erhebliche Ackerflächen außerhalb der EU. Die steigende Nachfrage nach Zuckerrohr und Soja führt in den Exportländern zu großen sozialen Problemen und wirkt sich negativ auf die Umwelt aus.

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Provokant und amüsant: der BUND-Agrar-Spot

Mit Millionen-Subventionen aufgeblasene Konzerne attackieren einen Bauern auf seinem Hof. Doch der weiß sich zu wehren... (4 MB)

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  Gefördert von der EU

Wer bekommt mein Geld?

Titelbild BUND-Agrarexpress

Wussten Sie, dass Sie jedes Jahr weit über 100 Euro an Steuern zahlen, die Brüssel für die Landwirtschaft ausgibt? So kommen jährlich über 50 Milliarden Euro zusammen.

Mehr im BUND-Agarexpress:

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