Trotz Zwangsräumung weiter Widerstand gegen Braunkohle
Nach der Zwangsräumung der Obstwiese des BUND im Bereich des Braunkohletagebaus Garzweiler kündigen die Umweltschützer weiteren Widerstand an. Dirk Jansen vom BUND NRW: "Wir werden auch zukünftig alle rechtsstaatlichen Mittel nutzen, um die Totalzerstörung von Natur, Landschaft und Grundwasser durch den Braunkohletagebau und die Zwangsvertreibung zigtausender Menschen zu beenden. Die fortgesetzte Nutzung der Braunkohle ist angesichts fortschreitenden Klimawandels ein Verbrechen an den betroffenen Menschen und der Umwelt und durch nichts zu rechtfertigen."
Ein Großaufgebot der Polizei hatte die zehntägige Besetzung der Obstwiese durch BUND-Aktivisten am 10. Januar beendet. Die Umweltschützer ließen sich einzeln von mehreren Dutzend Einsatzkräften vom Gelände tragen.
Unmittelbar nach der Zwangsräumung zerstörten RWE-Bagger die Wiese.