BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
In Hamburg ist ein Teilerfolg erzielt: Die CDU konnte im Koalitionsvertrag den Bau des Kohlekraftwerks NICHT durchsetzen. Vielmehr einigten sich die Parteien darauf, einen Investor für ein Gaskraftwerk und Fernwärmenetz der Hansestadt zu suchen. Dieses Ergebnis ist angesichts der massiven Einschüchterungsversuche Vattenfalls ein positives Klima-Signal für Deutschland. Mehr…
Kohlekraftwerke sind unwirtschaftlich, gesundheitlich bedenklich und mit den Klimazielen unvereinbar. Das meint jetzt auch der Mainzer Stadtrat. Mit den Stimmen von CDU, Grünen und Freien Wählern vollzog sich die energiepolitische Kehrtwende: Noch vor einem Jahr beschloss der Rat mit den Stimmen der CDU, SPD und FDP den Bau eines Kohlekraftwerkes. Jetzt soll es statt dessen ein modernes Gaskraftwerk geben. Rechtlich bindend ist das Votum allerdings nicht. Es gilt aber als wichtiges politisches Signal für das Erörterungsverfahren, das am 29. April beginnt.
In genau 1.474 Mails forderten Menschen aus allen Teil der Republik (und aus den Niederlanden, China und Schweden) die grüne Spitzenkandidatin Christa Goetsch auf, beim Nein zu Moorburg zu bleiben. Vor Beginn der Koalitionsgespräche über Energiepolitik übergab der BUND am 18. März Frau Goetsch diese Mails. Die E-Mail-Aktion geht weiter - bis klar ist: Die Moorburg-Pläne sind vom Tisch.
Berlin/Hamburg: 53 Prozent der Bundesbürger wollen, dass Hamburgs Grüne bei den kommenden Koalitionsverhandlungen mit der CDU an ihrer Ablehnung eines neuen Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg festhalten. Die Grünen sollten das Kraftwerk auch dann weiter ablehnen, wenn deshalb die Bildung einer Koalition mit der Union scheitern würde. 39 Prozent sind der Meinung, die Grünen sollten im Zweifel in dieser Frage nachgeben. Mehr...
Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg klimaschädlich und unwirtschaftlich: Der BUND zeigt in seiner Studie, wie klimaschädlich Kohlekraftwerke sind, dass sie sich wirtschaftlich nicht rechnen, wenn die Bundesregierung ernst macht mit ihren Klimaschutzankündigungen und dass es bessere Alternativen gibt. Mehr...