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Kohlekraftwerk Moorburg – Umweltfolgen und Alternativen

Der Energiekonzern Vattenfall plant in Hamburg die Errichtung eines neuen Steinkohle-Kraftwerks. Es soll mit einer Leistung von mehr als 1.600 MW eines der größten Steinkohlekraftwerke in Deutschland werden. Die Folgen dieses Kraftwerkneubaus wären verheerend.

Klimaschutz

Diagramm: CO2-Ausstoß verschiedener Technologien zur Stromerzeugung
CO2-Ausstoß verschiedener Technologien zur Stromerzeugung

Die Verbrennung von Kohle ist die klimaschädlichste Form der Stromerzeugung. Selbst bei einer optimalen Abwärme- Nutzung ist der CO2-Ausstoß eines Kohlekraftwerks mehr als doppelt so hoch wie bei einem Gaskraftwerk.

Noch drastischer stellen sich die Klimafolgen im Vergleich mit erneuerbaren Energien dar:

 

Schadstoffe

Das geplante Kohlekraftwerk erhöht die bereits starke Belastung der Hamburger Luft mit Feinstaub, Schwermetallen und anderen Schadstoffen. Eine zunehmende Häufung von Atemwegs- und Hauterkrankungen und eine Verschlechterung der Lebensqualität insbesondere in den Stadtteilen südlich der Elbe wären die Folge.

Großer Verlierer: Die Elbe

Alternativen liegen auf dem Tisch

Diagramm: Vergleich der Vattenfall-Planung mit dem Alternativszenario (Beispieljahr: 2030)
Vergleich der Vattenfall-Planung mit dem Alternativszenario (Beispieljahr: 2030)

Eine BUND-Studie ergibt: Die Stromversorgung Hamburgs ist auf den Bau eines Kohlekraftwerks nicht angewiesen. Ein Szenario basierend auf höherer Energieeffizienz, erneuerbarer Energien, dem Bau eines Gaskraftwerks sowie dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung bietet eine realistische und machbare Alternative. Wie Berechnungen des BUND ergeben, kann auf diese Weise der gesamte Energiebedarf der Großstadt klimafreundliche abgedeckt und zusätzlich auch noch gespart werden:

Mehr Informationen:

Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerke_stoppen/brennpunkt_hamburg/auf_einem_blick/