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Klimawandel in Deutschland

Auch Deutschland bekommt die Klimaerwärmung immer stärker zu spüren.

Der Orkan Kyrill legte im Januar 2007 erstmals den Bahnverkehr in ganz Deutschland lahm. Das Jahrhunderthochwasser an der Elbe im August 2002 hinterließ Schäden in Höhe von über 9 Milliarden Euro. Solche extremen Wettereignisse wird es in Zukunft häufiger geben.

Hochwasser 2002 in Meißen (Foto: PIK)
Hochwasser 2002 in Meißen (Foto: PIK)

Klimaänderungen 

  • Die Jahresmitteltemperatur wird sich bis zum Jahr 2100 um 1,5 bis 3,7 °C erhöhen.
  • Die sommerlichen Niederschläge verringern sich durchschnittlich um 30 Prozent und im Nordosten und Südwesten Deutschlands sogar noch stärker.
  • Seit den 1950er Jahren nahm die Schneedeckendauer im süddeutschen Flachland um 30-40 Prozent ab.

 Gesundheit

  • Die Hitzewelle 2003 führte zu ca. 7000 zusätzlichen Todesfällen in Deutschland.
  • Zecken und mit ihnen die Borreliose verbreiten sich verstärkt aus.
  • Potenziell besteht auch die Gefahr eines Wiederauftretens von Malariainfektionen.
  • Die Erwärmung von Seen sowie Nord- und Ostsee führt zur verstärkter gesundheitsschädlicher Blaualgenblüte.  

Forstwirtschaft 

  • Die Fichte ist vom Klimawandel besonders betroffen. Sie bevorzugt feuchte, kühle Standorte und ist wenig trockenheits- und hitzetolerant.
  • In Kieferwäldern wird sich die Waldbrandgefahr erheblich erhöhen.
  • 2004 waren 72 Prozent aller Bäume geschädigt. Ein Großteil der Schäden wurde vom "Rekordsommer" 2003 hervorgerufen.  

Artenvielfalt 

  • Besonders betroffen sind seltene Arten (Rote-Liste Arten), sowie kälte- und feuchtigkeitsliebende Arten. 5 bis 30 Prozent der Pflanzen- und Tierarten in Deutschland sterben voraussichtlich durch den Klimawandel aus.

Weitere Hintergrundinformationen bietet das Umweltbundesamt.



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