Sie befinden sich hier:

BUND-Analyse: Sparsame Haushaltsgeräte lassen den Handel kalt

BUND-Protest mit Eisbär vor einem Media Markt

Die BUND-Sortimentsanalyse zeigt: Im Handel werden zum großen Teil ineffiziente Kühlgeräte angeboten. Da die Verbrauchskennzeichnung komplett veraltet ist, werden die Verbraucher zu oft mit Billigangeboten getäuscht. Ein scheinbar günstiges, als sparsam angepriesenes Gerät kann sich im Betrieb als echter Stromfresser entpuppen. Gleichzeitig sind die effizientesten Modelle der Effizienzklasse A++ kaum im Handel zu finden und wenn, kosten sie das Doppelte bis Dreifache eines A-Gerätes.

Gefährlich für Klima und Portemonnaie ist überdies der Trend zu überdimensionierten Geräten. Trotz A+-Label verbrauchen sie 400 kWh und mehr im Jahr.

Die BUND-Untersuchung im Juni 2008 umfasste neben MediaMarkt und Saturn drei weitere Ketten sowie drei Versandhäuser und vier Online-Shops. Am schlechtesten schnitt Amazon.de bei der BUND-Untersuchung ab.

Mehr Informationen

 

Forderungen an Elektrohandelsketten

Die Elektrohandelsketten verkaufen zu viele unnötige Stromfresser. Der BUND fordert deshalb von den Unternehmen:

  1. Kühl- und Gefriergeräte schlechter als Effizienzklasse A+ oder A++ sind veraltet und gehören aus dem Sortiment verbannt.
  2. Abluft- und Kondensationstrockner müssen durch moderne Geräte mit Gasbetrieb oder Wärmepumpe ersetzt werden, die nur halb so viel Strom verbrauchen.
  3. Der Stromverbrauch muss bei allen Geräten (Fernseher, Computer usw.) gut sichtbar gekennzeichnet werden.
  4. Stopp Stand-by: Zu allen Geräten, die keinen echten Ausschalter haben, soll kostenlos eine schaltbare Steckerleiste abgegeben werden.
  5. Der Anteil der Energiesparlampen am Beleuchtungssortiment muss auf 70 Prozent erhöht werden. Die herkömmliche Glühlampe und die Strom fressende Halogenlampen haben ausgedient.


Finger tippt auf Lichtschalter, Foto:www.pixelio.de

Hier geht's zu unseren Stromspartipps!

Ihre Spende hilft.

Suche

Metanavigation: