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Weltklimaforscher zeichnen dramatisches Szenario. IPCC-Bericht erfordert entschlossenes Handeln

Flut in Bangladesh, Foto: G.M.B. Akash
Der Klimawandel ist schuld: Am Ende des 21. Jahrhunderts wird vermutlich ein Drittel Bangladeschs unter Wasser stehen.

Seit seiner Gründung 1988 fasst das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) regelmäßig die wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel zusammen. Ziel ist es, Risiken und Folgen des Klimawandels abzuschätzen und so sinnvolle Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Die Datengrundlage verbessert sich von Mal zu Mal, wodurch die Vorhersagen immer präziser werden.

In seinem 2007 veröffentlichten Bericht stellt das IPCC nicht nur in aller Deutlichkeit fest, dass der Klimawandel auf menschlichen Einfluss zurückzuführen ist. Unmissverständlich macht das Panel auch klar, dass uns nur noch 10 bis 15 Jahre bleiben, um katastrophale Klimafolgen abzuwenden.

Die Berichte des IPCC blieben bisher nie ohne Folgen. Der erste Bericht gab 1990 einen wichtigen Impuls für die UN-Klimarahmenkonvention. 1995 führte der zweite Bericht dazu, dass das Kyoto-Protokoll erarbeitet und 1997 Teil der Klimarahmenkonvention wurde.

Auch der diesjährige Bericht hat die internationale Diplomatie erheblich beeinflusst. Die G8 beispielsweise haben die Ergebnisse des IPCC als besorgniserregend anerkannt. So haben sie indirekt Bezug auf das Ziel genommen, die globale Erwärmung auf 2 – 2,4 °C gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen. Da auch die USA ein G8-Staat sind, war dies ein wichtiges Signal für die UN-Klimaverhandlungen im Dezember 2007 in Bali.

2012 endet das Kyoto-Protokoll. Damit es einen reibungslosen Übergang zu einem Anschlussabkommen gibt, müssen sich die Staaten in Bali im Dezember 2007 auf die Rahmenbedingungen und einen konkreten Zeitplan einigen.

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Quelle: http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/internationaler_umweltschutz/klima/klimawandel/ipccbericht/