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Brand in Portugal, Foto: Gabriel Tizon
Im Süden Portugals erreichte die Temperatur im August 2003 einen historischen Höchststand von 47,3 Grad. Bleibt es lange extrem heiß und trocken, steigt die Brandgefahr in den Wäldern.

Spanien – Hitze vertreibt Touristen

100 Millionen Sonnenhungrige fahren jedes Jahr an die Strände von Spanien, Griechenland, Portugal und Italien. Das könnte sich bald ändern. Steigt die Erderwärmung um 2 Grad, werden die Mittelmeerländer häufiger unter schweren Hitzewellen leiden. Dürreperioden wie im Sommer 2005 in Spanien werden dann zur Regel. An mehr als 30 zusätzlichen Tagen könnte die 35° Celsius-Schwelle überschritten werden.

Prognosen sagen voraus, dass viele Touristen eine derartige Hitze meiden und ihren Urlaub lieber in nordeuropäischen Regionen verbringen werden.

Waldbrände, Wassermangel, Ernteausfälle 

Bleibt es über lange Zeit trocken, steigt die Brandgefahr in den Wäldern. Jahr für Jahr kämpfen in Spanien, Frankreich und Portugal tausende Feuerwehrleute gegen die Brände. Trotz 24-Stunden-Schichten kommen sie kaum gegen die Flammen an. 2006 verbrannten in Spanien über 500 Quadratkilometer Wald- und Buschland.

Mit steigender Hitze wird auch das Wasser knapp. Spanien und Italien werden schon 2030 ernsthafte Versorgungsprobleme haben. Gleichzeitig steigt wegen der Hitze der Bedarf. Um die gleiche Ernte zu erzielen, muss zukünftig etwa 10 Prozent mehr Wasser eingesetzt werden.

Die Hitze schlägt insbesondere alten und kranken Menschen auf den Kreislauf. 2003 starben europaweit über 20.000 Menschen in Folge der hohen Temperaturen. Diese Zahl wird voraussichtlich weiter deutlich ansteigen.



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Die globale Erwärmung muss unter 2º C bleiben! Europa – es ist Zeit zu handeln.

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